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KI-Code im Linux-Kernel muss nicht mehr markiert werden
"LLMs sind einfach nur Mustererkenner und Code ist einfach nur eine Aneinanderreihung von Mustern", sagte Kernel-Maintainer Greg Kroah-Hartman. Quelle: LInux Foundation
Das Linux-Kernel-Team wird wohl eine Regel entfernen, durch die Arbeiten an der Codebasis gekennzeichnet werden sollen, wenn sie durch KI-Tools unterstützt wurden.
“Der Maintainer-Gipfel stimmt überein, den Assisted-by-Tag zu entfernen”, schrieben Linux-Kernel-Contributor und Nvidia-Entwickler Sasha Levin in einer Nachricht an die Mailing-Liste. Die Klausel sah vor, “jede Art von Coding-Tool bei der Erstellung eines Patches” auszuweisen. Gemeint sind damit vor allem Hilfestellungen durch LLMs wie Claude Code oder ChatGPT. Laut der Community sind KI-Tools mittlerweile so gut, dass eine Markierung nicht mehr notwendig sei.
Das Assisted-by-Tag sollte Informationen darüber geben, welche LLMs für die Erstellung eines Codebeitrages genutzt wurden. Darin sollten allerdings nicht allgemeine traditionelle Coding-Hilfsmittel und essenzielle Tools wie GCC, Git, Make oder andere eingetragen werden. “Wird dies versäumt, könnte die Annahme Ihrer Arbeit beeinträchtigt werden.”, hieß es in der Regel.
Schon vor einem Monat sah dies auch der Entwickler Greg Kroah-Hartman so. “LLMs sind einfach nur Mustererkenner und Code ist einfach nur eine Aneinanderreihung von Mustern”, sagte er bei einem Vortrag auf dem Open Source Summit in Südkorea (Youtube-Video).
Auch Linus Torvalds selbst sieht die Markierung von KI-Inhalten als unnötig an. Er stehe “dämlichen” KI-Regeln kritisch gegenüber, solange Entwickler ihren eigenen an den Kernel übertragenen Code verstünden, sagte er.
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