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Cyberpunk: Edgerunners - Dutzende Fans haben den Serien-Schöpfer angefleht, David zurückzubringen, doch der meint »Das wollt ihr nicht wirklich«
Sorry Leute, aber die Geschichte von David Martinez ist in Cyberpunk: Edgerunners bereits zu Ende erzählt. Bildquelle: Netflix
Bei dem Song I really wanna stay at your house bekommen Fans von Cyberpunk: Edgerunners immer noch Schnappatmung. Jetzt sind die Erwartungen hoch, dass Staffel 2 der Netflix-Serie ab dem 20. Oktober 2026 einen vergleichbar verheerenden emotionalen Schaden anrichtet.
Das wird aber nicht länger mit David Martinez oder Lucy Kushinada passieren: Ihre Geschichte ist zu Ende erzählt und stattdessen drehen sich die kommenden Folgen um eine neue Crew. So zum Beispiel den Edgerunner Weak Kingsley den Netrunner D, die Ex-Corpo Talia Yang und den Nachwuchs-Reporter Roman Carax.
Laut Bartosz Sztybor – dem Showrunner und der treibenden Kraft hinter der Netflix-Serie – hätten sich dennoch nicht zu wenige Fans ein Wiedersehen mit vertrauten Gesichtern gewünscht. Im Gespräch mit GamesRadar verrät er, dass durchaus ein gewisser Druck seitens der Community bestand, der an seinem Standpunkt jedoch nicht rüttelte:
Jeden Tag Dutzende von Nachrichten zu erhalten, die darum bitten, David zurückzubringen, kann einen unter Druck setzen. Mir war aber von Anfang an klar: Nein, [die zweite Staffel] muss etwas anderes liefern, um der Vorlage treu zu bleiben.
Auch wenn das komplette Publikum David zurückhaben will, bin ich der Meinung, dass sie das eigentlich nicht wirklich wollen. Denn wenn sie genau das bekämen, wären sie enttäuscht.
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Die Entscheidung, von etablierten und liebgewonnenen Charakteren Abstand zu nehmen, ist Sztybor aber auch nicht leicht gefallen:
Das raubt mir immer noch den Schlaf. Aber Staffel 2 ist anders. Es ist so sehr anders, dass selbst die Leute, die sich in Edgerunners verliebt haben, überrascht sein werden. Ich fühle also den ganzen Druck. Und habe Albträume.
Aber ich bin wahnsinnig stolz auf die Entscheidung, etwas völlig anderes zu wagen. Und dass ich davon nicht abgerückt bin. [Unser Animationsstudio] Trigger war dabei eine riesige Hilfe. Dieser rebellische Ansatz [...] war immens hilfreich.