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Brave: KI-Assistent Leo bekommt Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
von Carsten Knobloch
16. Okt. 2026 |
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Brave spendiert seinem integrierten KI-Assistenten Leo eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Chats. Dafür hat sich das Unternehmen mit NEAR AI zusammengetan. Ziel des Ganzen ist es, KI-Abfragen nicht mehr auf reiner Vertrauensbasis abzuwickeln, sondern kryptografisch und technisch nachprüfbar abzusichern.
Die Neuerung greift aktuell bei der Nutzung des Modells GLM 5.3 Flash. Eure Prompts werden direkt lokal im Browser per Oblivious HTTP (OHTTP) verschlüsselt, bevor die Daten euer Gerät verlassen. Gleichzeitig wird eure IP-Adresse während des Vorgangs verschleiert.
Die Entschlüsselung und Verarbeitung der Anfragen erfolgt laut der Unternehmen ausschließlich innerhalb einer versiegelten Hardware-Enklave (Trusted Execution Environment, kurz TEE) auf Nvidia-Basis, die von NEAR AI betrieben wird. Dadurch sollen weder Brave noch NEAR AI oder beteiligte Infrastruktur-Betreiber Einblick in eure Prompts oder die generierten Antworten erhalten. Der entsprechende Code zur Überprüfung ist quelloffen.
Die Ende-zu-Ende-verschlüsselten Chats sind ab sofort in den aktuellen Versionen von Brave Release, Beta und Nightly nutzbar. Voraussetzung ist, dass ihr in den Einstellungen von Brave Leo das Modell GLM 5.3 Flash auswählt.
Für kommende Updates plant Brave, die Prüfungen direkt in den Browser zu verlagern, statt sie im TEE abzuwickeln. Zudem soll die Verschlüsselung künftig auch für weitere Open-Weight-Modelle innerhalb von Leo freigeschaltet werden.
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