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"Rente mit 63": Arbeitsminister Schweitzer fordert Kompromiss
Bundesarbeitsminister Schweitzer setzt bei der Rentenreform auf Kompromissbereitschaft in der schwarz-roten Koalition. Insbesondere über die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren müssten noch "politische Debatten stattfinden".
Der neue Bundesarbeitsminister Alexander Schweitzer strebt im Streit über die abschlagsfreie Frührente nach 45 Beitragsjahren einen "guten Kompromiss" an. Er habe Kanzler Friedrich Merz zugesichert, zügig und gründlich zu arbeiten, sagte der SPD-Politiker der Zeitung Rheinpfalz.
Die Vorschläge der Rentenkommission sehen vor, die sogenannte "Rente mit 63" abzuschaffen. Schweitzer, der am Mittwoch als Minister vereidigt wurde, hatte sich im August gegen die Abschaffung ausgesprochen.
Er betonte nun, dass Schwarz-Rot sich im Koalitionsvertrag darauf geeinigt habe, die abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren grundsätzlich beizubehalten.
Überblick
13.10.2026
Nach dem überraschenden Rücktritt von Bundesarbeitsministerin Bas muss ihr Nachfolger Schweitzer die Rentenreform voranbringen.
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Die von der Bundesregierung eingesetzte Rentenkommission hatte im Juni 33 Vorschläge für eine umfassende Rentenreform vorgelegt, darunter die Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Versicherungsjahren.
Dagegen gibt es schon länger Widerstand in der SPD. Allerdings hatten sich auch die drei ostdeutschen CDU-Ministerpräsidenten Sven Schulze, Michael Kretschmer und Mario Voigt gegen die Pläne gestellt.
Angesprochen auf die Aussage seiner Vorgängerin Bärbel Bas, die Rentenvorschläge seien ein Gesamtkunstwerk, sagte Schweitzer, auf ihrer Grundlage "dürfen und müssen politische Debatten stattfinden".