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Tracking in bequem: Der RingConn Gen 3 im Test
von Benjamin Mamerow
17. Okt. 2026 |
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Es ist nun schon gut ein ganzes Jahr her, dass ich mir für euch den Smart Ring 2 von IMIKI angeschaut habe. Wo der Ring eigentlich mit seinen nicht einmal 100 Euro Kaufpreis anfangs noch an vielen Stellen punkten konnte, verließ mich der Spaß am Tragen dann aber mehr und mehr. Das lag zum einen daran, dass auch Monate nach meinem Testbericht grundlegende Funktionen des Rings nicht nachgebessert wurden, so zum Beispiel die Touchfläche nur in Ausnahmefällen nützlich war. Zum anderen schlief aber auch die Kommunikaktion seitens Support und Deutschlandvertrieb von IMIKI so sehr ein, dass gemeldete Probleme irgendwann schlicht ignoriert und nicht weiter beantwortet wurden. So funktioniert Kundengewinnung im EU-Raum natürlich keinesfalls.
Umso erfreulicher, dass sich nun vor einer Weile RingConn bei uns meldete und den neuesten Smart Ring der Kollektion, den Gen 3, für einen Test angeboten hat. Wohlwissend, wie der allgemeine Ruf von RingConn in meiner Bubble ist, habe ich das Angebot dankend angenommen - und bin auch beim Schreiben dieser Zeilen noch immer äußerst zufrieden mit dem, was das Unternehmen da in so wenig Gehäuse alles untergebracht bekommen hat. Und ja, es gibt auch kleine Mankos, dazu komme ich dann aber an späterer Stelle noch.
Was mich persönlich zum Beispiel direkt sehr angesprochen hat, ist die Tatsachen, dass RingConn auf Wunsch ein kostenloses (und man sollte die Möglichkeit auch absolut nicht auslassen) Sizing Kit verschickt, anhand dessen man sich dann für eine der zehn Ringrößen entscheiden kann. Anschließend gibt man Rückmeldung ans Unternehmen mit gewünschter Ringgröße und -Farbe und schon macht sich das passende Modell auf den Weg. Hierbei möchte ich anmerken, dass die von mir gewählte Größe 12 am linken Ringfinger am Ende noch besser passt als es der Kunststoffring getan hat. Grund hierfür ist die Tatsache, dass letzterer minimal dicker und kantiger daher kommt als das finale Produkt, welches hier nun doch noch weniger aufträgt und beim Greifen, etc. stört. Ist natürlich, wie so oft, alles eine subjektive Sache, ich wollt's nur erwähnt wissen.
Im Lieferumfang des Gen 3 befinden sich neben dem Ring noch ein USB-C-Ladekabel für das ebenso mitgelieferte Ladecase und eine Kurzanleitung mit QR-Code für die kostenlose Smartphone-App (iOS und Android). Jene benötigt es dann auch für die Einrichtung. Ich habe den Ring in Mattschwarz genommen, weil ich matte Farbgebungen generell mehr schätze und mit Schwarz kann man meiner Meinung anch eh nie etwas falsch machen.
Jetzt muss ich hoffentlich niemandem erklären, dass Ringe natürlich auch in gewissen Szenarien Nachteile mit sich bringen können. Gewichtheben zum Beispiel machste lieber ohne Ring. Oder Arbeiten, bei denen Steine von A nach B geschleppt werden. Oder, wie in meinem Fall, Arbeiten, bei denen mach sich an einer Aluminiumleiter festhalten muss. Denn das kurze Greifen und Reiben am Alu hat bereits dazu geführt, dass sich erste kleine Kratzer am matten Lack gezeigt haben, was natürlich doppelt ärgerlich ist:
War natürlich auch dumm von mir, auf der anderen Seite war ich dann aber dennoch überrascht, wie schnell die Lackierung hier nachgegeben hat. Eine andere Sache, die mir eingangs richtig schnell auf den Geist ging, mich aber mittlerweile so gar nicht mehr stört: Die grünen LEDs der Sensorik im Inneren leuchtet aufgrund der Bauweise der Innenseite des Rings durch. Das ist tagsüber absolut egal, kann den einen oder anderen in der Nacht aber möglicherweise sehr beim Einschlafen stören. So ein Ring sitzt nunmal nicht 10.000%-ig ergonomisch am Finger, ein wenig Finger einknicken und schon leuchtet es grün von der Hand weg. Wie gesagt, hier ist das kein Drama mehr, ich habe mich daran gewöhnt, aber man muss es wissen.
Und eine letzte Problematik, dann bin ich mit meinen Negativpunkten aber auch schon am Ende: Google Health arbeitet bis