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USA liefern laut Selenskyj wieder Geheimdienstinformationen
Die Ukraine klagte über fehlende Aufklärung des US-Geheimdienstes zu russischen Angriffen - US-Präsident Trump widersprach. Inzwischen liefere die USA wieder, sagt Selenskyj. Angesichts des jüngsten US-Kurses zeigt er sich dennoch besorgt.
Die USA versorgen die Ukraine wieder mit Geheimdienstinformationen zur Abwehr russischer Raketenangriffe, wie der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in einem Interview mit dem US-Sender NBC erklärte. Der Austausch von Geheimdienstinformationen sei unterbrochen, aber später wieder freigegeben worden. "Wir sind dafür sehr dankbar", sagte Selenskyj.
Kurzzeitig ausgefallen seien die Frühwarndaten für den Start ballistischer Raketen. Diese Überwachungsmöglichkeiten besitze nur das US-Militär. Der Informationsstopp aus Washington habe aber lediglich drei Tage in der vergangenen Woche betragen. "Inzwischen klappt das wieder", so Selenskyj.
FAQ
15.10.2026
Die Ukraine ist im Krieg stark auf die Zusammenarbeit mit den USA angewiesen. Doch der Austausch stockt.
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Die Ukraine ist auf die US-Informationen angewiesen, um die schnell fliegenden ballistischen Raketen zu orten, die Russland in Wellen auf ihre Städte abfeuert. Selenskyj und weitere ukrainische Regierungsvertreter hatten im Laufe der Woche kritisiert, einige russische Angriffe seien ohne Vorwarnung erfolgt.
US-Präsident Donald Trump hatte aber erklärt, Washington teile weiterhin Geheimdienstinformationen. Auch NATO-Generalsekretär Mark Rutte sagte bei einem Besuch in Estland, dass Trump versichert habe, der Austausch der Informationen sei nicht gestoppt worden. Auch die EU erklärte, dass ihr "keine Anzeichen" dafür vorlägen, dass Washington die Weitergabe von Informationen eingestellt habe.
Selenskyj warnt, Trumps Entscheidung werde Moskau nur weiter bestärken.
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Selenskyj zeigte sich in dem NBC-Interview besorgt über eine mögliche Annäherung der USA an Russland: "Sollten sich die USA an die Seite Russlands stellen, können wir nicht überdauern", sagte er zu den jüngsten Schritten von US-Präsident Trump - wie etwa der Aussetzung von neuen Sanktionen oder der Ankündigung von russischen Diesellieferungen. Ein Entzug der bisherigen US-Unterstützung für Kiew wäre "ein historischer Fehler, eine große Tragödie".
"Ich glaube, es wurden Schritte unternommen, um die Ukraine zur Kapitulation zu überreden", fügte er später in einem Bloomberg-Interview hinzu. "Ich sage nicht, dass dies das erklärte Ziel unserer Partner ist", so der ukrainische Staatschef weiter. "Ich möchte nicht glauben, dass unsere amerikanischen Partner glauben, dass der Krieg schneller beendet werden könnte - auf Kosten der Ukraine. Aber danach sieht es aus."