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AfD: Angeblich erbeutete Daten nach Cyberangriff im Netz aufgetaucht
von Carsten Knobloch
20. Okt. 2026 |
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Nach einem Sicherheitsvorfall bei einem externen IT-Dienstleister sind offenbar Daten der AfD im Netz gelandet. Ein umfangreiches Archiv mit Dokumenten und E-Mails soll auf der Leak-Plattform Hexane öffentlich zur Verfügung stehen.
Laut ersten Medienberichten räumt die Partei den Angriff grundsätzlich ein. Demnach habe es bereits im September einen unbefugten Zugriff auf die Systeme eines Dienstleisters gegeben. Nach Angaben der Partei sollen die Angreifer damals allerdings lediglich auf inaktive E-Mail-Postfächer zugegriffen und daraus Daten kopiert haben. Aktuelle Accounts seien nach derzeitigem Stand nicht kompromittiert worden.
Die Sicherheitslücke sei seinerzeit zügig geschlossen worden. Man prüfe nun parteiintern, welches Material tatsächlich abgeflossen sei und ob die im Netz kursierenden Dateien möglicherweise manipuliert wurden.
Die Plattformbetreiber behaupten ihrerseits, Hunderttausende E-Mails inklusive vollständiger Header und kryptografischer Signaturen sowie diverse interne Unterlagen erbeutet zu haben. Das Archiv wird dort direkt zum stichprobenartigen Durchsuchen und als Torrent-Download angeboten.
Welche sensitiven oder personenbezogenen Informationen wirklich in den Dokumenten stecken, bleibt abzuwarten. Es wird sicherlich Menschen geben, die sich da alles herunterladen und durch KI-Angebote jagen, um automatisiert nach Dingen zu suchen. Ich denke, wir werden davon noch einiges hören, wenn die Daten echt sind.
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