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Steam - Nur 1 Prozent der Spiele machen auf Steam richtig Kohle, Valve will das jetzt ändern
Ein Blick auf die Shop-Startseite könnte sich für euch bald öfter lohnen.
Wir haben bereits vor einigen Wochen darüber berichtet, mittlerweile gibt es aber auch von offizieller Seite eine Bestätigung. Der Steam-Shop wird in Zukunft anders aussehen und das soll euch dabei helfen, passendere Spiele zu entdecken.
Das Update hat aber nicht nur Auswirkungen auf euch, sondern soll insbesondere kleineren Entwicklern dabei helfen, ihre Titel an den Mann und die Frau zu bringen. Denn bisher haben nur etwa 1 Prozent aller Spiele auf der Plattform nennenswert Geld eingebracht und das sind vor allem AAA-Blockbuster und Life-Service-Spiele.
Bisher findet ihr auf der Shop-Startseite unter der Rubrik »Rabatte und Events« eine kuratierte Auswahl, die entweder von bestimmten größeren Entwicklern oder Steam selbst getroffen wird. Das hat zum einen zur Folge, dass eine große Gruppe von Usern die gleichen Titel vorgeschlagen bekommt und zum anderen, dass Entwickler auf die Gunst von Valve angewiesen sind.
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Steam Next Fest: Ab heute könnt ihr wieder über 6.000 Spiele kostenlos ausprobieren
Ab 2027 wird dieses System umgestellt. Die Shop-Startseite soll dynamischer werden und Nutzern personalisierte Angebote zeigen. In einem Ankündigungspost schreibt Steam außerdem:
Mit unserem neuen Ansatz wollen wir gewährleisten, dass rabattierte Spiele und Rabattaktionen mehr Aufmerksamkeit erreichen, indem ihnen zusätzliche Plätze auf Steam zur Verfügung stehen, anstatt diese auf eine bestimmte Anzahl zu beschränken.
Ihr bekommt also nicht nur eine andere Auswahl präsentiert, sondern auch eine größere. Steam habe in den letzten Monaten getestet, »wie sich einige kuratierte Bereiche durch dynamische und personalisierte Empfehlungen ersetzen lassen« und dabei festgestellt, dass Kunden »zehnmal mehr Spiele pro Tag [angezeigt]« wurden. Shopseitenaufrufe, Wunschlisteneinträge und Käufe seien dadurch deutlich gestiegen.
Mehr zu verkaufen, ist natürlich für Valve gut, aber auch kleinere Entwickler profitieren von der erhöhten Sichtbarkeit. Mitte 2026 fand eine Studie heraus, dass schätzungsweise nur etwa 1 Prozent aller Spiele auf Steam 85 Prozent des Gesamtumsatzes der Plattform machen. 10 Prozent der verkauften Spiele bringen fast 99 Prozent der Einnahmen ein.
Die Hälfte aller Steam-Spiele verdient nicht einmal 4.000 US-Dollar. Bildquelle: Weloveit.io