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Apple Music bekommt neues Logo – und einen eigenen Klang
Apple hat das neue Design für Apple Music offiziell vorgestellt – inklusive eigenem Klang und aufwendig produziertem Intro.
Apples neues Logo seines Musikstreamingdienstes wurde jetzt offiziell vorgestellt
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Wenn es um seine Logo-Designs geht, setzt Apple gerne noch klassisch auf analoge Filmtricks. Beim Redesign des Intros für den Apple-eigenen TV-Streamingdienst ließ das US-Unternehmen eigens Glasstücke ausschneiden, um sie im Studio mit Beleuchtung, Makroobjektiven und Farbfolien zum Leben zu erwecken. Und auch jetzt, bei der Einführung eines neuen Designs für den Musikstreamingdienst, ging es bei der Produktion wieder überraschend klassisch zu.
Das deutlich komprimierter aussehende neue Apple-Music-Logo mit fettgedruckter, gedrängter Schrift war in den vergangenen Wochen bereits ein offenes Geheimnis. Bei der Eröffnung der Apple Music Hall im früheren Kraftwerk Battersea Power Station in London war es erstmals zu sehen. Ein sogenannter „Tease“, wie Apple inzwischen preisgab. Bei den Softwareänderungen zur Vorbereitung der Umstellung dürfte Apple weniger erpicht darauf gewesen sein, dass viele Fachmedien sie bereits aufgriffen. In Beta 4 von iOS 27.2 veränderte sich das App-Icon von Apple Music von Rot zu Schwarz-Weiß. Auch in der App weichen Rottöne, Widgets haben schwarze Hintergründe und Bibliotheks-Rubriken sind schwarz-weiß. Nächste Woche dürfte iOS 27.2, das jüngst Release-Candidate-Status erlangte, für alle kompatiblen Geräte erscheinen.
Jetzt hat der iPhone-Hersteller das neue Design offiziell bekannt gegeben: Die Wortmarke besteht aus dem Apple-Symbol plus einer angepassten Version der Hausschriftart SF Pro, fett und in Kleinbuchstaben. Apple Music bekommt außerdem einen eigenen Klang – erstaunlicherweise blieb so etwas bislang dem TV-Streamingdienst vorbehalten. Die Leitidee hinter alledem lautet „Made by Sound“. Während beim TV-Dienst der bekannte Künstler Finneas den Ton erschuf, engagierte Apple für den Music-Ton „Fred again..“.
Und es gibt ein aufwendig produziertes Mini-Intro, ähnlich wie bei Apple TV. Apple zeigt darin das App-Icon, das sich in einer Schallwelle in die Wortmarke verwandelt. Die Wellen wurden in einer Mineralölwanne erzeugt und entsprechen den Schallwellen des neuen Klangs. Und noch eine Zutat warf Apple in den Topf: Das Icon erinnert erkennbar an das Liquid-Glass-Design, das Apple seit iOS 26 systemweit einsetzt. In einem Behind-the-Scenes-Video ist zu sehen, wie dazu eine gewölbte Glasscheibe in die Wanne montiert wurde.
Den Effekt in der Wanne ließ Apple mit einem Transducer erzeugen, einem Gerät, das Audiosignale in physische Vibrationen umwandelt. Die Entwicklung soll Monate gedauert haben. Apples Marketingkommunikationschef Tor Myhren erklärte im Jahr 2025 in Cannes, dass Apple menschliche Handwerkskunst schätze. Offenbar will Apple damit signalisieren, dass menschliche Handwerkskunst weiter einen Platz hat, auch wenn das Unternehmen KI-Werkzeuge nutzt. Abseits des Designs tat sich bei Apple Music in den vergangenen Monaten aber auch auf der Softwareseite einiges: So erhielt der Dienst mit einer KI-gestützten Playlist-Funktion ein neues Feature, zudem können Labels und Vertriebe ihre Veröffentlichungen über das neue Profi-Portal Apple Music Connect vermarkten.
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