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Steam Next Fest: Probably Stolen kassiert 98 Prozent Lob für Demo
Mit Hehlerware handeln, Imitate verkaufen und bei Kontrollen die Polizei schmieren: In Probably Stolen führen Spieler ein Geschäft auf einer dystopischen Raumstation. Die kostenlose Demo erhält auf Steam nahezu ausschließlich positive Bewertungen. In wenigen Tagen erscheint die Vollversion.
In Probably Stolen von Questing Goose Studio schlüpfen Spieler in die Rolle eines ehemaligen Plünderers, der sich mit einem Kredit einen eigenen Laden auf einer riesigen Raumstation finanziert hat. Korruption, Kriminalität und gewaltige soziale Gegensätze prägen den Alltag. In diesem Umfeld müssen sich die Ladenbesitzer nicht zwingend an geltende Gesetze halten.
Neben gewöhnlichen Handelsgütern können gestohlene Gegenstände und Schmuggelware über den Ladentisch wandern. Außerdem lassen sich gefälschte Produkte als Originale verkaufen oder Waren minderer Qualität zu übertriebenen Preisen anbieten. Jedoch besteht bei solchen Geschäften stets die Gefahr, von den Sicherheitskräften erwischt zu werden. Die Ware kann eingezogen werden, notfalls hilft auch Schmiergeld.
Im Laden geht es nicht nur um den Wiederverkauf gestohlener Waren. Spieler können seltene Gegenstände auf ihre Echtheit prüfen, Wasser reinigen oder eigene Produktionsketten errichten. Die Bandbreite reicht vom gewöhnlichen Warenhandel bis hin zu Waffen und selbst menschlichen Organen.
Unter der Kundschaft befinden sich Vertreter konkurrierender Fraktionen, Revolutionäre und Sicherheitskräfte. Mit wem Spieler Geschäfte machen und welche Entscheidungen sie dabei treffen, prägt ihr Ansehen und den Zugang zu weiteren Handelsmöglichkeiten.
Der finanzielle Druck steigt unterdessen kontinuierlich. Die Miete wird immer teurer und wer seine Rechnungen nicht begleichen kann, bekommt Schwierigkeiten. Illegale Deals versprechen höhere Gewinne, erhöhen aber gleichzeitig das Risiko einer Polizeikontrolle.
Für weitere Probleme sorgt eine außer Kontrolle geratene künstliche Intelligenz, die Menschen mit entsprechenden Implantaten kapern kann. Spieler müssen auffällige Personen erkennen und notfalls mit Waffengewalt eingreifen, wobei auch Fehleinschätzungen Folgen haben können.
Obwohl Probably Stolen erst am 28. Oktober 2026 veröffentlicht wird, können sich Interessenten bereits seit dem 14. September mit einer kostenlosen Demo auf Steam ein eigenes Bild machen. Von den mittlerweile rund 1.950 abgegebenen Bewertungen sind 98 Prozent positiv.
Die Testversion bietet drei unterschiedliche Ausgangsszenarien sowie einen Hardcore-Modus. Eine deutsche Benutzeroberfläche ist ebenfalls vorhanden.
Erst am 19. Oktober haben die Entwickler die Demo um eine weitere Erwerbsquelle erweitert. Mit dem Aquafarmer-Update können Spieler nun auch Fische in Becken aufziehen und verkaufen. Dafür müssen Wasserqualität, Filteranlagen und Stromversorgung kontrolliert werden. Neben Tilapien lassen sich später auch Aale und Störe züchten. Letztere liefern neben ihrem Fleisch sogar Kaviar.