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heise+ | Brauchen Datenarchitekturen für KI-Agenten einen föderierten Knowledge Layer?
Autonome KI-Agenten scheitern oft an semantischen Lücken. Ein föderierter Knowledge Layer soll als semantisches Fundament die nötige Klarheit schaffen.
Die Architektur betrieblicher Datenlandschaften hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten einen fundamentalen Wandel vollzogen. Um die Ineffizienzen und die fehlende Skalierbarkeit zentraler Data Warehouses und schwerfälliger Data Lakes zu überwinden, setzte sich mit dem Data Mesh ein domänenorientiertes, dezentrales Paradigma durch.
Im Zentrum des Data Mesh steht das Datenprodukt: Eine fachlich geschnittene, gekapselte Einheit, die Daten nebst Code, Infrastruktur und Metadaten bereitstellt. Die Grundannahme dieses Modells war klar definiert: Fachexperten und Analysten nutzen diese Datenprodukte über standardisierte Schnittstellen, um Dashboards zu befüllen, Ad-hoc-Analysen durchzuführen oder Machine-Learning-Modelle zu trainieren. Die Interpretation der Daten – das Verstehen von Zusammenhängen, Begriffsgrenzen und betriebswirtschaftlicher Logik – verblieb im Wesentlichen beim Menschen.
Dr. Saskia Untiet-Kepp ist promovierte Informationswissenschaftlerin und Senior Managerin bei der Sopra Steria Custom Software Solutions GmbH. Ihr Schwerpunkt liegt auf Datenarchitektur, Data Management und Data Governance. Fachlich konzentriert sie sich auf den Aufbau zukunftsfähiger Datenökosysteme als Fundament für produktive KI-Anwendungen sowie den Einsatz KI-gestützter Verfahren zur Optimierung betrieblicher Data-Governance-Prozesse. Sie begleitet Unternehmen von der strategischen Architekturkonzeption über das Set-up föderierter Betriebs- und Rollenmodelle bis hin zur nachhaltigen Implementierung semantischer Daten- und Wissensinfrastrukturen als Fundament produktiver KI-Ökosysteme.
Mit dem Durchbruch von KI-Agenten und agentischen Systemen (Agentic AI) bricht diese Grundannahme zusammen. Wenn autonome Agenten komplexe Geschäftsprozesse ausführen, greifen sie direkt auf die Datenplattform zu. Sie verbinden eigenständig Daten aus unterschiedlichen Domänen, ziehen logische Rückschlüsse und leiten Aktionen ab.
Ein Blogpost, der postulierte, Attestation mache Passkeys zur Falle, ging kürzlich viral. Wie Attestation bei Passkeys wirklich funktioniert.
Auf der Konferenz „All Systems Go!“ wurden sichere und Image-basierte Linux-Systeme diskutiert. Im Zentrum steht das systemd-Projekt.
AnythingLLM liest Dokumente ein und gibt mit einem KI-Chat Antworten dazu. Dabei bleiben Daten und LLM lokal und so vollständig unter Ihrer Kontrolle.
Apples Erinnerungen-App wirkt auf den ersten Blick wie eine spartanische To-do-Liste, ist tatsächlich aber ein mächtiges Planungswerkzeug.
Wer auf der Suche nach einem Familienauto auch junge Gebrauchte berücksichtigt, erweitert die Auswahl beträchtlich. Ein Vergleich von Modellen bis 50.000 Euro.