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Weihnachtsbäume könnten teurer werden
Weihnachten ohne festlich geschmückten Baum ist für viele undenkbar. Und in wenigen Wochen beginnt bereits die Ernte. Eines zeichnet sich aber bereits ab: Wer einen natürlichen Weihnachtsbaum will, muss tiefer in die Tasche greifen.
In der anstehenden Weihnachtsbaum-Saison dürften die Preise gegenüber dem Vorjahr steigen. Der laufende Meter der bei den Verbrauchern beliebtesten Nordmanntanne liege bei etwa 25 bis 33 Euro, teilte der Verband natürlicher Weihnachtsbaum mit. Im vergangenen Jahr lag die Preisspanne demnach noch bei 23 bis 30 Euro. Der laufende Meter einer Blaufichte wird in diesem Jahr wohl 17 bis 22 Euro kosten, der einer Rotfichte 14 bis 19 Euro.
"Die Preisentwicklung ist vor allem auf gestiegene Produktions-, Personal- und Logistikkosten sowie das rückläufige Angebot zurückzuführen", sagte Geschäftsführerin Saskia Blümel vom Verband natürlicher Weihnachtsbaum. Auch der Bundesverband der Weihnachtsbaumerzeuger rechnet mit ähnlichen Preissteigerungen.
Mit dem Klima wird sich die Vegetation verändern.
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Der lange trockene Sommer hatte laut dem Verband natürlicher Weihnachtsbaum regional sehr unterschiedliche Auswirkungen. So sei es in Süddeutschland schwieriger gewesen als in Norddeutschland. Die Trockenheit habe vor allem bei Neuanpflanzungen für die kommenden Jahre Probleme bereitet, heißt es dazu vom Christbaumverband Baden-Württemberg.
"Da haben wir viel Schaden gehabt oder zum Teil Totalausfall vom Frühjahr", sagte der Vorsitzende Sebastian Fertig. "Das merkt man dann erst in acht, neun Jahren, wenn dann die Bäume da fehlen." Die Bäume, die sich schon ernten ließen, seien davon nur vereinzelt betroffen gewesen.
Die Haupternte startet laut dem Verband natürlicher Weihnachtsbaum grundsätzlich Mitte November. Erste Bäume, etwa für Dekorationszwecke in Kommunen, werden demnach teilweise schon früher geschlagen. Dabei handele es sich in der Regel um Tannenbäume, die höher als fünf Meter sind. Nordmanntannen sind dem Verband zufolge nach acht bis zwölf Jahren verkaufsfertig.
Rücksendungen lohnen sich für Kioskbesitzer, Paketunternehmen - und die Onlinehändler, die sie bezahlen.
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Pro Jahr würden in Deutschland rund 16 Millionen natürliche Weihnachtsbäume verkauft. Etwa 80 Prozent der Weihnachtsbäume, die in Deutschland aufgestellt werden, stammen laut dem Verband auch aus der Bundesrepublik. Importiert würden vor allem Nordmanntannen aus Dänemark.
Allerdings gehe das Angebot an Weihnachtsbäumen zurück, weil Erzeuger ihre Anbauflächen reduzierten oder die Produktion vollständig aufgäben. "Gründe sind steigende Produktionskosten, zunehmende Wetterextreme, Arbeitskräftemangel und fehlende Betriebsnachfolger", sagte Blümel.