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Google: Daten aus Gmail, Drive und Fotos können für personalisierte Werbung genutzt werden
von Carsten Knobloch
23. Okt. 2026 |
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Google hat seine Datenschutzrichtlinien angepasst, was für einige Nutzer direkte Auswirkungen auf personalisierte Werbung haben dürfte. Bislang galt das feste Versprechen, dass Inhalte aus Google Drive, Gmail oder Google Fotos nicht für zielgerichtete Anzeigen herangezogen werden. Mit der jüngsten Änderung gibt es hier nun allerdings eine fette Ausnahme.
Wer Googles KI-Funktionen nutzt, etwa den KI-Modus in der Suche oder Gemini-Apps, und diesen Diensten über die sogenannten Personal-Intelligence-Features Zugriff auf Gmail, Drive oder Google Fotos gewährt, muss künftig damit rechnen, dass diese Daten auch für passendere Werbung ausgewertet werden, so The Verge. Google hat die Richtlinie um den Passus ergänzt, dass Daten aus diesen Diensten nicht für Werbung genutzt werden, es sei denn, man stellt sie anderen Google-Diensten zur Verfügung, die personalisierte Anzeigen unterstützen.
Werbetreibende selbst erhalten laut Google weiterhin keinen direkten Zugriff auf Dokumente, Fotos, Namen oder Mailadressen. Zudem schließt das Unternehmen sensible Kategorien wie Gesundheit, Religion oder sexuelle Orientierung bei der Anzeigenschaltung aus.
Falls ihr eure privaten Inhalte nicht für personalisierte Werbung hergeben wollt, müsst ihr die Verknüpfung der Dienste überprüfen. In den Einstellungen zur Personalisierung der Google-Dienste könnt ihr festlegen, welche Apps mit den Such- und KI-Funktionen verknüpft sind, oder personalisierte Empfehlungen bei Bedarf komplett deaktivieren.
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