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Fire TV - Euer Fire TV Stick hat gewissermaßen ein Ablaufdatum – aber ihr habt noch reichlich Zeit
Klein, günstig und praktisch: Der Fire TV Stick verwadnelt alte, »dumme« TVs in praktische Smart TVs – ebenso wie Google Chromecasts, Apple TV und Co. (Bildquelle:CesareFerrari, Adobe Stock)
Mit Software ist es gewissermaßen wie mit Lebensmitteln: Ist das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten, ist sie nicht sofort schlecht, man sollte aber vorsichtiger sein.
Um zu verhindern, dass Sicherheitslücken gezielt ausgenutzt werden, versorgen Hersteller ihre Geräte mit entsprechenden Updates. Selbst kleine TV-Sticks wie der Amazon Fire TV Stick erhalten regelmäßig solche Patches.
Amazon gibt für seine Fire TV Sticks ein verbindliches Update-Versprechen. Die folgenden Geräte erhalten bis zum 31. Dezember 2030 weiterhin Updates:
Einzige Ausnahme: Der Fire TV Stick 4K (1. Generation) aus dem Jahr 2018 erhält nur noch bis zum 31. Dezember 2029 Sicherheitsupdates.
Auch die brandneuen Modelle mit Vega OS sind an das Enddatum 2030 gebunden. Ab dem Release-Datum gerechnet, erhalten sie somit nur gut vier Jahre Support. Der Fire TV Stick 4K Max (2. Generation) aus dem Jahr 2023 kommt dagegen auf rund sieben Jahre.
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Pauschal gibt es darauf keine genaue Antwort. Das hängt immer auch von der Sicherheitslücke und davon ab, inwieweit diese vom Angreifer ausgenutzt werden.
Klar ist: Der Amazon Fire TV Stick hängt in der Regel im Heimnetz, wodurch sich Angreifern weitere Türen eröffnen können. Zudem sind auf dem Gerät persönliche Daten wie das Amazon-Konto oder andere Streaming-Logins hinterlegt.
Unter Umständen sind in abgelegten Log-Dateien Nutzungsdaten wie Sehgewohnheiten oder Suchanfragen zu finden, was kreativen Angreifern Spielraum für weiteren Missbrauch bietet (Thema: Social Engineering).