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Steam Frame: Valve bereitet Unterstützung für optische Laufwerke vor
Ein Steam-Nutzer wollte auf seiner VR-Brille vergebens DVDs schauen und ein altes Rennspiel von Disc installieren. Valve reagierte prompt mit einer Änderung.
Die Steam Frame ist fit für externe CD- und DVD-Laufwerke. Ein Valve-Entwickler setzte eine entsprechende Kernel-Änderung nach einer Nutzeranfrage um.
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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.
Valve hat in der Linux-Kernel-Konfiguration für seine per Warteliste verfügbare VR-Brille Steam Frame die Unterstützung für optische Laufwerke aktiviert. Kurios: Der Auslöser war ein Beitrag im offiziellen Steam-Frame-Forum. Dort klagte ein Nutzer, das Headset versorge sein externes Laufwerk weder mit genug Strom noch könne es Discs auslesen.
Er wolle unterwegs Filme ansehen und seine Originalfassung von „Need for Speed: Carbon“ aus dem Jahr 2006 installieren, das Electronic Arts seit Mai 2021 nicht mehr digital vertreibt. Einen Tag später kündigte Valve-Entwickler Gabe Rowe an, man werde sich die Sache ansehen. Nur acht Minuten später fand sich ein passender Commit von Rowe auf GitHub.
Rowe musste dazu zwar keinen neuen Code schreiben, dennoch ist es bemerkenswert, wie schnell Valve auf einen derartigen Nischenwunsch reagiert. In der ARM64-Konfigurationsdatei für die Steam Frame waren die nötigen Funktionen abgeschaltet. Der Entwickler aktivierte drei davon als ladbare Module: die allgemeine CD-ROM-Unterstützung, die SCSI-Anbindung optischer Laufwerke und den generischen SCSI-Gerätezugriff.
Rowes Änderungen bedeuten nicht automatisch, dass jetzt jedes externe Laufwerk tatsächlich mit der Steam Frame funktioniert. Technisch versierte Nutzer können sich den Kernel mit den geänderten Einstellungen aber nun selbst kompilieren und damit experimentieren. Ob und wann ein offizielles SteamOS-Update kommt, um die Laufwerkunterstützung flächendeckend auf alle Geräte auszuliefern, ist offen.
Zudem bleibt das Stromproblem ungelöst. Der Fragesteller sucht nach eigener Aussage weiter nach einem passenden USB-Hub, der das Laufwerk ausreichend mit Strom versorgt. Selbst wenn ein Laufwerk funktioniert, könnte für kopiergeschützte Filme und Spiele noch Zusatzsoftware nötig sein. „Need for Speed: Carbon“ müsste über Valves Kompatibilitätsschicht Proton laufen, kombiniert mit dem Übersetzer FEX, der x86-Programme für ARM-Chips umsetzt. Der alte Kopierschutz könnte dabei zusätzliche Probleme bereiten.
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