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Intel-Aus: So lange will Apple Sicherheitspatches liefern
Mit macOS 27 ist das x86-Zeitalter bei Apple vorbei. Immerhin soll es noch über einen längeren Zeitraum Patches geben. Wie vollständig die sind – unklar.
Rechner mit Intel-Logo: macOS 26 bleibt die letzte Version.
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Apple hat offizielle Angaben dazu gemacht, wie lange das Unternehmen für die letzte Intel-Version von macOS noch Sicherheitsupdates ausliefern wird. Bekanntermaßen endet der offizielle Support für x86-Macs mit macOS 26. Das neue, im Herbst erscheinende macOS 27 wird die alten Intel-Zöpfe endgültig abschneiden und nur noch auf Macs mit Apple Silicon, also ARM-Basis, laufen. Besitzer von Intel-Macs fragten sich daher, wie lange ihre Systeme vor Lücken abgedichtet bleiben.
Die Antwort findet sich gut versteckt in einem Supportdokument für Personen, die ganze Mac-Flotten betreuen. Im Rahmen eines „WWDC26 App Management Updates“ für das Apple Platform Deployment, das in dieser Woche aktualisiert wurde, heißt es, Apple werde Sicherheitsupdates für Intel-Macs für „drei Jahre“ liefern. Das entspricht ungefähr dem, was der Konzern bislang macht: Es werden stets das jüngste Betriebssystem sowie die beiden Vorgänger mit Security-relevanten Patches versehen. So gibt es aktuell zusammen mit dem jüngsten macOS (Tahoe) auch stets Updates für Sequoia (macOS 15, von 2024) und Sonoma (macOS 14, von 2023). Tahoe, das letzte Intel-System, dürfte nun ähnlich weitergeführt werden. Auch mit neuen Versionen des Safari-Browsers ist zu rechnen, vermutlich ebenfalls mindestens drei Jahre lang.
Was zunächst gut klingt, hat allerdings auch Nachteile. Apple neigt dazu, nur jeweils für die jüngste Version seiner Betriebssysteme auch wirklich alle Sicherheitslücken zu stopfen. Es gibt keine konkrete Ansage, welche Bugs ungefixt bleiben und vor allem warum. Hängt es vom Schweregrad ab? Ist es von den Ressourcen bei Apple abhängig? Angaben dazu macht der Konzern schlicht nicht. Immerhin: Stellt sich heraus, dass schwerwiegende Exploits kursieren, werden auch schon mal (noch) ältere Systeme mit Updates versorgt.
Für Nutzer mit Intel-Macs heißt das: Sie bleiben auf einem alten System. Auch die internen Fehlerbehebungen von macOS 27 erhalten sie nicht. Als Alternative bietet sich wie immer an, auf Linux zu wechseln, um ein jeweils aktuelles System zu haben. Auch ChromeOS Flex bietet sich als einsteigerfreundlichere Alternative an. Doch für viele Nutzer dürfte das eine zu hohe Hürde sein. Ihnen bleibt nur übrig, auf einen Apple-Silicon-Mac zu aktualisieren.
Die letzten aktuellen Intel-Maschinen hatte Apple 2020 auf den Markt gebracht. Für bestimmte Modellvarianten wie den iMac mit 27 Zoll bietet der Hersteller nach wie vor keinen Nachfolger mit ARM-Technik.
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