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Kingdom Come: Entwickler Warhorse Studios von Cyberangriff getroffen
Gemeinsam mit IT-Sicherheitsexperten sichert das Team die Systeme. Ob Daten zu neuen Projekten entwendet wurden, ist derzeit noch unklar.
Die Warhorse Studios, das Entwicklerteam hinter den beiden erfolgreichen Kingdom-Come-Rollenspielen, sind Opfer eines Cyberangriffs geworden.
In einer kurzen Stellungnahme in den sozialen Medien verkündete das Team die unerfreulichen Neuigkeiten.
Als Lead Designer und Director von Illusion Softworks schuf Daniel Vávra mit Mafia (2002) einen zeitlosen Klassiker der Videospielgeschichte. 2011 gründete er Warhorse Studios, um mit Kingdom Come: Deliverance seinen Traum von historischer Akkuratesse ohne Fantasy-Elemente zu verwirklichen.
"An unsere Spieler und Freunde, leider müssen wir euch mitteilen, dass Warhorse Studios einen Cyberangriff erlitten hat", heißt es.
"Gemeinsam mit IT-Sicherheitsexperten arbeiten wir mit Hochdruck daran, unsere Systeme abzusichern und das volle Ausmaß des Vorfalls aufzuklären. Danke, dass ihr an unserer Seite steht."
Laut der Mitteilung ist derzeit noch unklar, inwieweit das Studio von diesem Angriff betroffen ist und ob möglicherweise wichtige Daten – etwa zu kommenden Projekten – entwendet wurden.
Die Warhorse Studios sind ein tschechisches Entwicklerstudio, das 2011 in Prag von den Branchenveteranen Daniel Vávra (Mafia) und Martin Klíma (Original War) gegründet wurde. Weltweite Anerkennung erarbeitete sich das Team mit seinem realistischen Mittelalter-Rollenspiel Kingdom Come: Deliverance.
Sein Erstlingswerk finanzierte das Studio nach anfänglichen Absagen klassischer Publisher 2014 über Kickstarter. Nach dem großen kommerziellen Erfolg des 2018 veröffentlichten Titels wurde das Entwicklerteam 2019 von Koch Media (heute Plaion) übernommen und ist seither Teil der Embracer Group.
Die Fortsetzung Kingdom Come: Deliverance 2 erschien im Februar 2025. Das Studio arbeitet derzeit an einem Herr-der-Ringe-Rollenspiel und hat auch ein weiteres Kingdom-Come-Markenzeichen registriert.