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Atommüll-Endlager: In fünf Bundesländern soll nicht mehr gesucht werden
Die Suche nach einem Endlager für den hochradioaktiven Atommüll in Deutschland wird konkreter. Die zuständigen Fachleute haben die geeigneten Gebiete weiter eingegrenzt. Fünf Bundesländer sind nun nicht mehr Teil der laufenden Suche.
Auf der Suche nach einem Endlager für den Müll aus deutschen Atomkraftwerken haben die zuständigen Fachleute die deutsche Landesfläche auf nun weniger als fünf Prozent eingegrenzt. In diesen Gebieten hält die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) laut einer Pressemitteilung die geologischen Bedingungen grundsätzlich für geeignet.
Damit ist nun die gesamte Landesfläche in Bearbeitung oder bewertet. Die Bundesländer Rheinland-Pfalz, Hessen, Berlin, Sachsen und das Saarland sind dabei nicht mehr Teil der laufenden Suche. Das letzte Wort für die Auswahl des Standortes hat aber der Bundestag.
Trotz des Endes der Atomkraft in Deutschland gibt es für die radioaktiven Abfälle noch keine Lösung.
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Das Saarland war den Angaben zufolge bereits 2020 herausgefallen, Rheinland-Pfalz schied 2025 aus, in diesem Jahr neu aussortiert wurden Sachsen, Berlin und Hessen.
2020 hatte die bundeseigene Gesellschaft zunächst in einem Bericht 90 solcher Gebiete ausgewiesen, bei denen eine weitere Prüfung lohnen könnte. Dies waren knapp 54 Prozent der Fläche Deutschlands.
Diese Gebiete werden im weiteren Verfahren weiter eingegrenzt, aktuell sind nur noch deutlich weniger als fünf Prozent der Fläche Deutschlands im Auswahlverfahren. Die Ergebnisse werden auf der Internetseite der BGE als interaktive Karte veröffentlicht.
Bis 2080 werden rund 10.500 Tonnen hochradioaktiver Abfall anfallen, so Experten. Wie ist der Stand der Suche?
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Bei der Suche wird die geologische Sicherheit der Teilgebiete in einem wissenschaftsbasierten Verfahren schrittweise analysiert. Bei jedem Prüfschritt werden die Sicherheitsanforderungen erhöht, weshalb in der Folge immer mehr Gebiete ausscheiden.
Das wichtigste Werkzeug für die Einengung sind laut BGE sogenannte repräsentative vorläufige Sicherheitsuntersuchungen. Hier wird auf Basis existierender geologischer Daten und Geodaten geprüft, inwieweit der sichere Einschluss der hoch radioaktiven Abfälle unter den jeweiligen geologischen Gegebenheiten erwartet werden kann. Generell gelten Granit, Salz und Ton als potenziell geeignete Gesteinsarten für das angestrebte unterirdische Endlager.