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Qube 540 Special Stainless Steel: Cooler Masters Gehäuse spiegelt mit Edelstahl-Hülle
Cooler Master lehnt das Cube 540 grob an Apples „Käsereiben“-Mac an. Bei der Materialwahl wird zu ungewöhnlichen Werkstoffen gegriffen: Die silberne Außenhülle des Gehäuses fertigt das Unternehmen aus poliertem Edelstahl. Eine schwarze Stahlversion gibt es alternativ.
Die Außenhülle besteht in der Sonderversion des Cube 540 aus Edelstahl (SUS304) mit „Spiegel-Oberfläche“, die ein „mutiges, reflektierendes Finish“ und einen Look im Stil eines Möbelstücks erzeugen soll. Im Innenraum setzt Cooler Master dagegen auf matte Oberflächen. Sie sollen bewusst einen Kontrast schaffen, aber auch unempfindlicher gegenüber Kratzern sein.
Dass das Cube 540 ohne Griffe und Füße 425 Millimeter hoch und breit ist, ist kein Zufall. Die Maße helfen dem Look stehend und liegend – möglich ist beides. Griffe und Füße können wie das I/O-Panel an verschiedenen Positionen am Gehäuse montiert werden. Montagepositionen verraten die Langlöcher zum Beispiel an der Vorderseite.
Diese Flexibilität überträgt sich ein Stück weit in den Innenraum. Wie die rund 40 Liter Kernvolumen gefüllt werden, hängt ein Stück weit von den Komponenten ab. Ein ATX-Mainboard erfordert ein SFX-L-Netzteil, das hinter der Front montiert wird. Ein flacheres Micro-ATX-Mainboard erlaubt es hingegen, ein normales ATX-Netzteil an den Gehäuseboden zu bauen. CPU-Kühler (maximal 172 mm) und Grafikkarten (415 Millimeter ohne Frontlüfter) können im Prinzip uneingeschränkt genutzt werden.
Auch die Lüfterbestückung unterliegt Bedingungen. Die Nutzung der maximalen Lüfteranzahl an Front, Heck und Deckel (2 × 140 mm oder 3 × 120 mm) hängt davon ab, wo das Netzteil positioniert wird. Ähnlich sieht es bei Radiatoren aus. Das Cube 540 erlaubt den Einsatz eines 280-mm-Radiators am Boden sowie von 360-mm-Modellen an Front und Oberseite. Staubfilter sind an allen Seiten vorhanden.
Den europäischen Handel soll das neue Gehäuse in der „Special Stainless Steel“-Version ab dem 11. November erreichen. Die Preisempfehlung liegt bei 125 Euro. Kosten der normalen Stahl-Versionen in Schwarz und Silber sind noch unklar, sie dürften aber unter der Sonderversion liegen.