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WiiM Bar im Test: Was taugt die Atmos-Soundbar des Streaming-Spezialisten?
Die WiiM Bar überzeugt mit hervorragender App-Steuerung und klaren Mitten, gerät bei Pegel und Bass jedoch an ihre Grenzen
WiiMs Soundbar Debut überzeugt, vor allem im Verbund mit den anderen Geräten aus dem Hause. Die WiiM Bar verbindet hervorragenden Sound mit fantastischer App und Software. Aber wer dicken Bass haben will, muss den optionalen Subwoofer miteinplanen.
WiiM hatte mich zuletzt ja mit seinen WiiM Streaming- und Verstärker-Ultra-Geräten durchaus überzeugt (Test), aber die waren natürlich Geräte, die man an anderer Leute Boxen anschließt. Jetzt zieht WiiM mit eigenen Lautsprechern nach und ich hatte die letzten Wochen hier die WiiM Bar, eine Atmos-Soundbar, zum Test da. Mal schauen, wie sie so abschneidet, wenn ich jetzt meine Gedanken zu ihr sortiere.
Erst einmal natürlich die Maße, denn eine Soundbar ist ja schon ein eher raumgreifendes Element im Wohnzimmer. Gerade Atmos-Bars im oberen Bereich können da ganz schöne Wummer sein, aber die mit 500 Euro im unteren Mittelbereich angesiedelte WiiM Bar gibt sich schlank und dezent. Mit etwas über 5 Kilo ist sie leicht, mit 106 cm Breite x 7,5 cm Höhe x 10,5 cm Tiefe passt sie unter fast jeden TV und ragt auch nicht weit in den Raum rein. Verfügbar sind Schwarz und Weiß, auf exotische Farben wird verzichtet. Die haptische Wertigkeit ist dabei ehrlich gesagt das Übliche in gut. Plastik nach hinten, Metall-Mesh nach vorn, alles wirkt massiv genug, ohne jetzt herauszustechen oder abzufallen. Gute Verarbeitung ist bisher ein durchgehendes WiiM-Argument und die WiiM Bar fällt da nicht aus der Rolle.
Das Zubehör der WiiM Bar, das mitgeliefert wird, ist komplett: Ihr bekommt neben der sicher verpackten Soundbar die Fernbedienung, ein HDMI- und ein optisches Kabel sowie die Wandhalterungen für die direkte Montage. An Anschlüssen habt ihr hinten alles, was der normale Haushalt heute so braucht, alles etwa zwei Zentimeter nach hinten ins Gehäuse versetzt, um Stecker ein wenig verschwinden zu lassen, was die Wandmontage deutlich vereinfacht. Der wichtigste Anschluss ist natürlich der 2.1 HDMI-eARC, der alle wichtigen Soundformate unterstützt:
Daneben liegen dann ein optischer Toslink, ein Ethernet-Port, ein guter alter Cinch-RCA und ein USB-Audio-Port. Wie gesagt, alles, was man braucht, aber auch nichts extra. WLAN wird natürlich mit WiFi 6E unterstützt, sowie auch Bluetooth mit 5.4. CEC ist auch kein Problem und reagiert ohne Verzögerung, aber was es nicht gibt, ist ein HDMI-Eingang. Ihr könnt also kein Bildsignal durchschicken und verliert den eARC-Anschluss für andere Quellen am TV oder Beamer.
Dazu kommen natürlich all die schönen Streaming-Optionen, die auch in den WiiM-Ultra-Streamern verbaut sind. Nun, leider nur die der Ultra-Streamer, denn das heißt wieder, dass es kein Apple AirPlay gibt. Aber falls euer Fernseher AirPlay kann, dann ist der eARC vielleicht ein gangbarer Weg für euch. Sonst wird eine Menge unterstützt:
Damit deckt die WiiM Bar so ziemlich alle relevanten Musik-Dienste und -Standards ab, die sich dann auch über die App sehr praktisch steuern lassen. Diese App ist auch ehrlich gesagt eines der echten Killer-Features und Pro-Argumente für die WiiM Bar. Andere Hersteller haben auch hübsche Soundbars, aber die App-Integration und Software lassen eigentlich fast immer zu wünschen übrig. Bestenfalls funktional und tut, was es soll, schlimmstenfalls Denon.
Die App ist natürlich die gleiche wie auch bei den anderen WiiM-Geräten und ihr steuert alle über die eine App. In dieser bietet auch die Soundbar Zugang zu euren Streaming-Diensten, Equalizer und Klangmodi. Wie schon bei den anderen WiiM-Geräten gesagt, die App ist hervorragend strukturiert, selbst seltener genutzte Funktionen lassen sich leicht finden und oft genutzte wie die Quellenwahl sind schnell erreichbar. Hier findet ihr natürlich auch Dinge wie die Nacht-Modi, die die Bässe rausnehmen oder Optionen um etwaige Sync-Probleme - ich hatte keine - zu beheben. Sogar die Multiroom-Verwaltung ist hi