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heise+ | OpenCode 2.1: So funktioniert der Coding-Agent nach Baukastenprinzip
Mit Version 2 hat Anomaly den quelloffenen Coding-Agenten zur Plattform mit neuen Funktionen umgebaut. Dafür funktionieren alte Plug-ins nicht mehr.
OpenCode der Firma Anomaly ist ein quelloffener Coding-Agent. Er führt aus, was ein Sprachmodell in Textform verlangt, legt also Dateien an oder startet Tests und reicht das Ergebnis an das Modell zurück, bis die Aufgabe erledigt ist.
Das Programm um diese Schleife heißt Harness: Es bestimmt, welche Werkzeuge das Modell hat, was es darf und was es vom Projekt sieht. Harnesses wie Claude Code von Anthropic und Codex von OpenAI sind auf die Modelle ihrer Hersteller zugeschnitten. OpenCode ist an keins gebunden. Es arbeitet mit Opus 5.5, GPT-6.1 oder Gemini ebenso wie mit lokalen, per Ollama, LM Studio oder vLLM angebundenen Modellen. Die lokalen erkennt es sogar ohne weitere Konfiguration automatisch. Geld verdient die Firma mit dem optionalen Abo OpenCode Go, das ab 10 US-Dollar im Monat Zugang zu offenen Modellen bietet.
Stefan Wintermeyer ist Consultant und Trainer für Software- und Systemarchitektur. Fokus: Phoenix, Ruby on Rails, Web-Perf, Asterisk/VoIP, KI und Agentic Programming, effektive Workflows und nutzerseitige Verhaltensmuster.
OpenCode steht unter MIT-Lizenz, das GitHub-Repository zählt über 218.000 Sterne. Version 2 ist seit dem 12. Oktober 2026 die Hauptversion. 2.1 folgte am 20. Oktober; die haben wir uns angesehen. Installiert wird sie per npm als @opencode/cli oder per Homebrew als anomalyco/tap/opencode-v2. Unter dem alten Paketnamen opencode-ai pflegt Anomaly die Linie 1.x weiter. Im Projektverzeichnis startet opencode eine Vollbildoberfläche im Terminal, /connect verbindet einen Modellanbieter und /models wählt das Modell.
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