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Drohnen - In Florida patrouilliert die Polizei jetzt per Drohne: Sie ist einsitzig und 101 km/h schnell, fliegt aber nur 20 Minuten
Bemannte Drohnen der Polizei am Himmel. So kommt es jetzt in Florida. (Bildquelle: Xataka | Florida Polytechnic University)
Fliegende Autos gibt es im Alltag zwar noch nicht, doch in den USA heben die ersten Einsatzkräfte bereits ab: Die Polizeibehörde der Florida Polytechnic University hat gezeigt, wie sie »Astro« einsetzt – ein einsitziges Elektrofluggerät, das ihre Patrouillenflotte verstärkt.
Laut Angaben der Universität ist sie damit die erste Strafverfolgungsbehörde der USA, die auf eine solche Technologie setzt. Bei dem Gefährt handelt es sich um einen Jetson ONE: ein elektrisches Senkrechtstart- und Landefahrzeug (eVTOL), das Pilotinnen und Piloten aus einem offenen Cockpit heraus steuern.
Die goldene Mitte. Die Polizei verfügt bereits über Drohnen und Hubschrauber – dieses Fluggerät ordnet sich genau dazwischen ein. Wie Polizeichef Aaron Murray gegenüber dem Lokalsender Tampa Bay 28 erklärte, kann das Gefährt im Gegensatz zu einer klassischen Drohne Einsatzkräfte direkt an den Einsatzort befördern.
Der Universitätscampus erstreckt sich über rund 70 Hektar und besteht zu großen Teilen aus bewaldetem, unwegsamem Areal. Hier erreicht das Fluggerät Stellen, an denen Streifenwagen scheitern würden.
Die Polizei-Drohne von Florida. (Bildquelle: Xataka | Florida Polytechnic University)
Die technischen Details. Aus den Angaben von Murray und dem Hersteller geht hervor: Das Fluggerät kostet rund 150.000 Dollar, leistet über seine Elektromotoren zusammen etwa 102 PS und nutzt acht kleine Rotoren für Auftrieb und Vortrieb. In der Spitze erreicht es 101 km/h. Deutlich begrenzter fällt die Ausdauer aus: Pro Akkuladung beträgt die Einsatzzeit rund 20 Minuten – wer Vollgas gibt, muss laut Murray sogar noch früher landen.
Ohne Batterie bringt das Modell etwa 70 kg auf die Waage und bietet eine Zuladung von bis zu 95 kg. Ein praktisches Detail: Man kann das Fluggerät problemlos auf der Ladefläche eines Pick-ups transportieren. Fällt einer der Motoren aus, bleibt das eVTOL weiterhin sicher steuerbar. Für den absoluten Notfall ist zudem ein automatischer Fallschirm an Bord.
Die Behörde wird »Astro« unter ähnlichen Auflagen wie gewöhnliche Drohnen betreiben, was die Flughöhe laut Murray auf rund 122 Meter beschränkt. Bei starkem Regen oder heftigem Wind bleibt das Gefährt allerdings am Boden: Nässe könnte die Batterie beschädigen, da diese nicht so stark isoliert ist wie der Akku eines vollwertigen Elektroautos.
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Eine der spannendsten Drohnen überhaupt verliert gerade ihren größten Knackpunkt