// GAMESTAR — GAMING
Mobilität - Designchef von Alfa Romeo: »Wenn sie große Bildschirme wollen, sollen sie etwas anderes kaufen«
Alfa Romeo wird wohl keine »Riesen-Displays« mehr in seine Autos verbauen. (Bildquelle: Alfa Romeo)
Es ist bemerkenswert, wie das Festhalten an Traditionen auf dem Automobilmarkt mittlerweile als Bruch mit dem Status quo gilt. Was bis vor Kurzem noch als selbstverständlich galt und über Jahrzehnte hinweg die Norm war, schwimmt heute gegen den Strom.
Einer der Verantwortlichen, der die Dinge wieder wie früher anpacken möchte, besetzt eine Schlüsselposition bei einer der traditionsreichsten Marken der Automobilgeschichte.
Die Rede ist von Alejandro Mesonero-Romanos – und er hat eine unmissverständliche Haltung dazu, was mit Displays im Cockpit geschehen sollte.
Direkt und ohne Umschweife: So äußerte sich Alejandro Mesonero-Romanos im Gespräch mit Autocar und bezog eindeutig Stellung gegen überdimensionierte Displays und deren dominierende Rolle im Fahrzeuginneren.
»Ich bin mir bewusst, dass ein großer Teil des Publikums große Bildschirme will, aber dann sollen sie keinen Alfa kaufen, sondern etwas anderes.«
Für ihn bieten Bildschirme im Stand zwar einen gewissen Mehrwert, während der Fahrt lenken sie jedoch vor allem ab.
Dieser Artikel stammt im Original von unserer spanischen Schwesterseite Xataka und erscheint bei GameStar Tech in übersetzter und angepasster Form.
Über die künftige Strategie von Alfa Romeo im Umgang mit Bildschirmen fand der Designer deutliche Worte:
Gemeint ist nicht das vollständige Verschwinden aller Bildschirme, sondern das Ende großer, dauerhaft sichtbarer Touchscreens. Ein Infotainment-Display soll weiterhin existieren, aber nur bei Bedarf sichtbar sein.