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Mehr als 1000 Mathematiker verzichten auf KI
(C) unter Verwendung eines Motivs von Andrei Suslov / 123RF.com
Zusammengeschlossen in der Association for Human Mathematics (AHM) stellen die Mathematiker fest, Mathematik sei ein menschliches Unterfangen, dass sie gegen die Bedrohung durch KI schützen wollen.
Man setze sich dafür ein, die Unabhängigkeit der mathematischen Gemeinschaft vor dem Einfluss unternehmerischer Interessen zu bewahren. “Angesichts der schwerwiegenden gesellschaftlichen, ökologischen und wirtschaftlichen Auswirkungen der KI-Branche sowie der Gefahr eines ungebremsten Wachstums der KI sind wir bestrebt, uns nicht mitschuldig zu machen.”
Mathematischer Fortschritt bedürfe menschlicher Expertise, die durch Schreiben und sorgfältiges Nachdenken entwickelt werde. Die automatisierte Produktion und Rezeption von Mathematik untergrabe somit die intellektuellen Grundlagen des Fachgebiets. Die Ziele der Unternehmen, die KI-Technologien entwickeln, stünden nicht im Einklang mit denen der mathematischen Fachwelt; diese Branche nutze die Mathematik lediglich, um die Leistungsfähigkeit ihrer Produkte anzupreisen, ohne Rücksicht auf die Folgen für die Mathematik. Mathematiker seien daher verpflichtet, Maßnahmen zu ergreifen.
“Die Einführung von KI-Tools gefährdet die Ausbildung von Studierenden und Doktoranden. Fachzeitschriften sehen sich mit einer explosionsartigen Zunahme von KI-unterstützten Beiträgen konfrontiert, und die Publikationsprozesse befinden sich im Wandel. Studierende verlieren die Möglichkeit, das von Mathematikern erwartete tiefgreifende Verständnis zu erlangen.”
Die Veröffentlichung von über 700 Dateien zu mathematischen Fragen auf einmal durch OpenAI sei, wie es in einer Stellungnahme heißt, kein Beweis für wissenschaftliche Seriosität, sondern eine Machtdemonstration. Man fordere Mathematiker nachdrücklich auf, die Zusammenarbeit mit OpenAI einzustellen und zu einer Vision von Wissenschaft zurückzukehren, bei der das menschliche Verständnis im Mittelpunkt steht.
Neu auf den Spitzenplatz des Artificial Analysis Index rückt Googles Gemini 4 Carbon, das mit 59 Punkten Claude Opus 5.5 (Anthropic) um einen Punkt übertrifft. Wiederum einen Punkt dahinter rangiert GPT-6 Astra von OpenAI - das Rennen bleibt also eng.
Canonical hat die zuletzt stagnierende Entwicklung von Ubuntu Core Desktop wieder aufgenommen. Ein eigenes, fachübergreifendes Team soll die Linux-Distribution zunächst für drei Einsatzbereiche weiterentwickeln: Web-Anwendungen, Softwareentwicklung und Spiele.
Die US-amerikanische Cybersicherheitsbehörde CISA hat zwei weitere Sicherheitslücken in ihren Katalog bekanntermaßen ausgenutzter Schwachstellen (Known Exploited Vulnerabilities, KEV) aufgenommen. Eine davon steckt im Linux-Kernel.
Fedora unterstützt den Raspberry Pi 5 seit Version 44 zumindest mit einer grundlegenden Ausstattung. Das berichtet der Fedora-Release-Manager Peter Robinson in seinem Blog.
Artificial Analysis hat seine vielzitierte Benchmark-Suite entscheidend überarbeitet und damit die Rangfolge der Modelle teilweise auf den Kopf gestellt.