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Wi-Fi 8 - Das nächste große Update für Wi-Fi bringt etwas viel wichtigeres als mehr Geschwindigkeit
Wi-Fi 8 (IEEE 802.11bn) soll Verbindungen vor allem stabiler machen. (Bildquelle: IEEE)
Wi-Fi 8 (technisch der Standard IEEE 802.11bn) soll nicht dem Spitzentempo hinterherjagen, sondern Verbindungen verlässlicher machen. So beschreibt es Broadcom zur Vorstellung seiner ersten Wi-Fi-8-Chips vor etwas mehr als einem Jahr.
Der Standard wende sich vom Streben nach reiner Höchstgeschwindigkeit ab und liefere stattdessen konstante, planbare Leistung auch unter schwierigen Bedingungen. Die Initiative dahinter heißt »Ultra High Reliability« (UHR).
Auch Intel stellt Wi-Fi 8 so dar. In einem Blogbeitrag zum eigenen White Paper schreibt Intel-Fellow Carlos Cordeiro, der Schwerpunkt liege auf Zuverlässigkeit statt auf Spitzengeschwindigkeiten. Gerade in überlasteten Umgebungen wie Wohnungen, Büros oder Flughäfen schaue man primär auf planbare Leistung.
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Konkreter wird die IEEE im zugehörigen Projektantrag. Verglichen wird mit Wi-Fi 7; es reicht schon aus, wenn mindestens eine (bisher nicht weiter definierte) Betriebsart folgende Ziele erreicht:
Für das Roaming, also den Wechsel zwischen Access Points, sehen die Textvorschläge der Arbeitsgruppe zum Entwurf (Stand Juli 2026) eine »Seamless Mobility Domain« vor – grob gesagt ein Verbund mehrerer Access Points, die zusammenarbeiten.
Das Gerät wechselt dann in drei Phasen: Zuerst bekommt der neue Access Point vorab die wichtigsten Verbindungsdaten, etwa Absprachen zur Paketbestätigung und Zähler für die Verschlüsselung.
Die Verbindungen zu ihm stehen dabei schon im Energiesparmodus bereit. Danach genügt eine einzige Anfrage zum Umschalten, das Gerät muss sich nicht neu anmelden. Der alte Access Point liefert anschließend noch Daten aus, die bei ihm warten, dann werden die alten Verbindungen beendet.
Beim Roaming in Wi-Fi 8 wechselt das Gerät in zwei Schritten zum neuen Access Point – die Verbindungsdaten werden vorab übertragen. (Bildquelle: Samsung Research)