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Binance: Größter Krypto-Diebstahl der Geschichte
von Carsten Knobloch
30. Okt. 2026 |
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Die Krypto-Welt hat einen neuen, unrühmlichen Rekord zu vermelden. Bei Binance, der weltweit größten Handelsplattform für Kryptowährungen, haben Angreifer Kryptobestände im Wert von über 6 Milliarden US-Dollar (rund 5,36 Milliarden Euro) abgeräumt. Mehrere Analyse- und Sicherheitsfirmen deuten mit Blick auf die Spurenlage direkt nach Nordkorea.
Immerhin gibt es bei der Schadensbegrenzung erste Teilerfolge. Ein Zusammenschluss mehrerer Krypto-Unternehmen konnte in einer gemeinsamen Aktion bereits Beute im Wert von rund 3 Milliarden US-Dollar (etwa 2,68 Milliarden Euro) aufspüren und einfrieren.
Wie lief das Ganze ab? Laut ersten Erkenntnissen von Binance verschafften sich die Angreifer Zugang über das Notebook eines Technikers. Von dort aus gelangten sie in einen internen Service-Container und stießen nicht autorisierte Auszahlungen an.
Wild dabei, achtet mal auf diesen X-Post vom 28. Oktober. Von Changpeng Zhao, Gründer und ehemaliger CEO:
Co-CEO Richard Teng stellte auf X klar, dass es sich keineswegs um eine simple Ein-Klick-Aktion gehandelt habe, sondern um einen hochkomplexen Vorgang. Bislang gebe es aber keine Anzeichen dafür, dass private Schlüssel der Wallets abgeflossen seien.
Binance zog unmittelbar Konsequenzen und stoppte Ein- sowie Auszahlungen vorübergehend, um Sicherheitsprüfungen durchzuführen. Betroffene Autorisierungen wurden widerrufen, zudem wurden Ermittlungsbehörden und Forensik-Teams eingeschaltet, um die Gelder nachzuverfolgen.
Wer nun um seine Einlagen zittert, den versucht die Börse zu beruhigen. Binance gab an, sämtliche Verluste komplett aus eigenen Unternehmensmitteln sowie einem Notfallfonds zu decken. Die Gelder der Nutzer seien sicher.
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