// COMPUTERBASE — HARDWARE & GADGET
TCL 32X3A OLED+ im Test: WOLED-Monitor mit 32" und 480 Hz setzt auch auf Design
Der TCL32X3A präsentiert sich mit WOLED-Panel und Dual Mode mit UHD und 240 Hz sowie FHD und 480 Hz als schneller Gaming-Monitor. Geringe Farbsäume, sein Design, ein KVM-Switch und Lautsprecher von Bang & Olufsen machen ihn jedoch auch Office-tauglich, wenn auch mit Einschränkungen bei der Ergonomie.
Der TCL 32X3A OLED+ macht einiges anders als andere Monitore. Mit WOLED-Panel und Dual-Modus mit 4K bei 240 Hz oder Full HD mit 480 Hz ist er nicht nur für Spieler eine interessante Option – als die er auch von TCL als Gaming-Monitor vermarktet wird –, sondern kann mit dünnem Aluminium-Design und nach vorne abstrahlenden Lautsprechern von Bang & Olufsen im Standfuß auch im Office- und Multimedia-Bereich Käufer ansprechen. Ein Monitor für alles – so die Theorie, die der TCL 32X3A im Test unter Beweis stellen muss.
Der Preis des TCL 32X3A war lange unbekannt. Erst kurz vor Fertigstellung des Tests hat TCL diesen offiziell bekannt gegeben. Demnach wird der Monitor zu einem unverbindlichen Einführungspreis von 999 Euro in den Handel kommen. Zunächst exklusiv bei Amazon, denn dort soll der Monitor ab Mitte Juni erhältlich sein.
Im Lieferumfang des TCL 32X3A OLED+ steckt alles, was man für den Betrieb benötigt. Neben dem externen 260-Watt-Netzteil liefert TCL auch alle Displaykabel inklusive DisplayPort-80-Gbit-Kabel und ein USB-Kabel sowie eine Kurzanleitung und Schrauben für die 100x100-VESA-Halterung mit. An den Standfuß muss lediglich noch eine Bodenplatte mit vier Schrauben befestigt werden, bevor der Monitor genutzt werden kann.
Die Anschlüsse des TCL 32X3A sind alle an der Rückseite nach hinten ausgeführt. So sind sie auch ohne Pivot-Funktion einfach zu erreichen. Neben einem Mikrofon-Anschluss bietet der Monitor zwei HDMI-2.1-Anschlüsse, einen DisplayPort 2.1, einen USB-C-Anschluss mit PD bis 90 Watt, einen USB-B-Anschluss für die Verbindung mit dem PC, zwei USB-A-Ports und den Stromanschluss. Welcher UHBR-Standard vom DP 2.1 unterstützt wird, ist allerdings nicht bekannt und lässt sich bisher auch nicht manuell herausfinden.
TCL spricht beim Panel von „OLED+“ und nennt keine Details. Es handelt sich jedoch um ein WOLED-Display von LG Display. Dieses kann wahlweise mit bis zu 240 Hz bei der 4K-Auflösung von 3.840 × 2.160 Pixeln oder aber mit Full HD, also 1.920 × 1.080 Pixel, bei bis zu 480 Hz betrieben werden. Das Umschalten erfolgt über das On-Screen-Display (OSD) des Monitors und klappt im Test problemlos. Im OSD heißt der entsprechende Eintrag schlicht „Dual Mode“ und führt bei seiner Auswahl sofort zum Wechsel der Auflösung und maximalen Bildwiederholfrequenz. Die Auflösung in den Windows-Einstellungen auf Full HD zu ändern, sorgt nicht für die Option auf eine schnellere Bildwiederholfrequenz. Die Umstellung muss zwingend im OSD des Monitors erfolgen.
Full HD bei 31,5 Zoll führt zu einer Pixeldichte von rund 70 ppi. Mehr als die 55 ppi bei 1.280 × 720 (HD) auf 27 Zoll, aber auch nicht mehr zeitgemäß. Für enthusiastische Spieler, die unbedingt eine schnellere Bildwiederholfrequenz möchten, bei der die Bildqualität in den Hintergrund rückt, aber durchaus eine Option.
TCL bezeichnet die Anordnung der Farben als „Matrix-Pure Pixel“, bei der Rot, Grün, Blau und Weiß nebeneinander angeordnet sind, so dass auch die Schrift klare Kanten ohne Farbsäume bieten soll. Samsungs QD-OLED-Panels setzen hingegen auf ein triangulares Layout der Subpixel. Im Test zeigt der TCL 32X3A ein weitgehend einwandfreies Schriftbild, das nur an einigen Rändern Farbsäume aufweist. Aufgrund der vertikalen RGWB-Anordnung sind Farbsäume somit zwar ein geringeres Problem, aber nicht vollständig gelöst. Im Alltag fallen sie allerdings nicht auf.
Anders als der Asus ROG Swift OLED PG27AQWP-W (Test) mit WOLED-Panel auf 27 Zoll nutzt der TCL 32X3A kein bewusst spiegelndes Display, sondern eine Polarisationsschicht und ein mattes Coating. Gänzlich matt ist das Display aber nicht, es reflektiert Lichtquellen und diese werden bei direktem Auftreffen auf de