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Warum es bei diesen Midterms auch auf Alaska ankommen könnte
Obwohl Alaska traditionell republikanisch wählt, liegt die Demokratin Peltola in Umfragen vorn. Der Ausgang im nördlichsten Bundesstaat könnte die Midterms entscheidend beeinflussen. Den Wahlkampf bestimmen auch hier die hohen Preise.
Wer mit dem Flugzeug nach Alaska fliegt, blickt durch das Fenster auf Schnee und Berge, soweit das Auge reicht. Kein US-Bundesstaat ist größer. In keinem wohnen weniger Menschen. Ausgerechnet hier könnte sich die künftige Mehrheit im US-Senat entscheiden. "Alaska ist eines der drei, vier wichtigsten Rennen", sagt Ian Hartman von der Universität Alaska Anchorage. "Wenn nicht sogar das Wichtigste."
Eine der wichtigsten Wählergruppen in Alaska sind die rund 230 indigenen Gemeinschaften des nördlichsten US-Bundesstaats - die allerdings Mühe mit der Mobilisierung haben - obwohl die Kandidatin der Demokraten selbst Indigene ist und zum Volk der Yup’ik gehört. "Wir machen 25 Prozent der Wahlberechtigten in Alaska aus, allerdings gehen nur elf Prozent unserer Bevölkerung zur Wahl", sagt Sharon Hildebrand, Vorsitzende der Tanana Chiefs Conference. "Das wollen wir ändern."
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Die Winter in Alaska sind lang und hart, die Wege zu Arbeit, Schule oder Supermarkt weit. Die landesweit gestiegenen Preise für Lebensmittel oder Kraftstoff machen sich hier besonders stark bemerkbar. "Ich habe das Gefühl, dass mein Gehalt nicht mehr so weit reicht wie früher", erzählt Brooke Wright, eine sechsfache Mutter aus der indigenen Gemeinschaft der Koyukon Athabaskan, die traditionell auf Selbstversorgung durch Jagd und Fischfang angewiesen sind.
Die gestiegenen Preise bekommt die sechsfache Mutter Brooke Wright besonders stark zu spüren.
Wahlen werden in den USA gerne mal an der Zapfsäule entschieden - ein Ort, den Brooke mittlerweile fürchtet. Der Iran-Krieg hat die Preise für Benzin und Diesel durch die Decke gehen lassen. "Man würde eigentlich nicht glauben, dass dieser internationale Krieg so große Auswirkungen auf ein Dorf mit 100 oder 500 Einwohnern haben könnte", sagt sie. "Aber ehrlich gesagt habe ich das Gefühl, dass wir die Folgen wahrscheinlich am stärksten zu spüren bekommen."
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