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Romancing SaGa 3: Destinies United - Macher hofft, "dass auch Neueinsteiger sich trauen"
Produzent Shinichi Tatsuke verrät im Interview, wie 3D-Optik und ein frisches Timeline-Kampfsystem den Rollenspiel-Klassiker sinnvoll modernisieren.
Ich durfte Romancing SaGa 3: Destinies United schon ein paar Minütchen anspielen und war von meinem ersten Eindruck ziemlich angetan. Bis zum Release dauert es zwar noch etwas – genauer gesagt bis zum 16. Februar 2027 –, doch ich konnte vorab meine Fragen an den Producer Shinichi Tatsuke stellen.
Shinichi Tatsuke machte sich vor allem als Produzent von Neuauflagen bekannter Rollenspielklassiker einen Namen. Zu seinen bisherigen Projekten zählen unter anderem Trials of Mana (2020) und Romancing SaGa 2: Revenge of the Seven (2024).
Eurogamer.de: Welche Elemente des Originalspiels wolltet ihr unbedingt beibehalten und bei welchen habt ihr euch bewusst dazu entschieden, sie zu verändern?
Shinichi Tatsuke: Es gibt viele Elemente, die wir beibehalten wollten, darunter die Auswahl zwischen acht Protagonisten, das Freeform-Szenario-System und das Kampfsystem, das sich um die sogenannten Glimmers dreht.
Besonders wichtig war es uns jedoch, die Minispiele wie den Business- und den Kriegsmodus zu erhalten. Bei Remakes sind Minispiele häufig ein Diskussionsthema. Da diese bei den Fans jedoch so beliebt waren, stand für uns fest, dass wir sie auf jeden Fall beibehalten wollten.
Andererseits haben wir bewusst Änderungen an den Aspekten des Originalspiels vorgenommen, die schwer verständlich waren oder nicht ausreichend erklärt wurden. Insbesondere bei der Geschichte haben wir neue Ereignisse hinzugefügt, die tiefere Einblicke in die Hintergründe der acht Protagonisten und ihre Beweggründe für den Aufbruch zu ihren jeweiligen Abenteuern bieten.
Eurogamer.de: Wie habt ihr Romancing SaGa 3: Destinies United bei der Neuinterpretation des Spiels verändert, um es für neue Spieler zugänglicher zu machen, die an das Spieltempo moderner Spiele gewöhnt sind? Welche Anpassungen habt ihr vorgenommen, um das Spiel auch für eine jüngere Spielergeneration attraktiver zu gestalten?
Shinichi Tatsuke: Darauf haben wir bereits bei unserem vorherigen Titel, Romancing SaGa 2: Revenge of the Seven, geachtet. Allerdings haben wir diesmal besonderen Wert darauf gelegt, Aspekte des Spiels zu verbessern, die Spieler möglicherweise als frustrierend oder schwer verständlich empfinden könnten.
Beispielsweise haben wir für die Kämpfe ein temporeiches Timeline-Kampfsystem eingeführt und zuvor verborgene Informationen, wie etwa die Schwächen der Gegner, sichtbar gemacht, um die Kämpfe intuitiver zu gestalten.