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heise+ | Linux-Distribution Fedora 45: KDE Plasma 6.8, Gnome 51 und Kmscon
Ein Security-Vorfall verzögerte das Release, sodass KDE Plasma 6.8 noch drin landet. Außerdem kommt Fedora 45 mit Gnome 51 und einer aufpolierten Textkonsole.
Nach zweiwöchiger Verzögerung ist die Linux-Distribution Fedora in der 45. Auflage erschienen. Die für Nutzer sichtbaren Änderungen halten sich in Grenzen, aber unter der Haube werden die Weichen für Zukunftstechniken gestellt. Vor allem der Textmodus bricht in eine neue Ära auf.
Da zum ursprünglichen Stichtag kein testbarer Release Candidate vorlag, verschob das Fedora-Team die Veröffentlichung um eine Woche. Die Kompromittierung der Zertifizierungsstelle eMudhra, bei der mehrere private Schlüssel für CA-Zertifikate leicht zu erraten waren, weshalb die Browser-Hersteller die Zertifikate sperrten, zog eine weitere Woche Verzögerung nach sich. Hinzu kamen Probleme beim Booten verschlüsselter Pools des Storage-Systems Stratis.
Eine Zeitenwende vollzieht Fedora 45 mit kmscon. Die textbasierte Framebuffer-Konsole, die Linux auf Systemen ohne grafische Oberfläche (oder vor deren Start) anbietet, kam bisher direkt vom Kernel. Mit kmscon hält ein Userspace-Programm Einzug, das den gleichen Zweck erfüllt. Damit werden mehr Zeichensätze unterstützt und auch das Einstellen der Schriftgröße wird möglich – auf modernen HiDPI-Displays wurde der bisherige TTY-Modus wegen winziger Schrift zunehmend zur Herausforderung. Die alte fbcon lässt sich aber auch in Fedora 45 weiter als Default setzen.
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