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The Legend of Zelda: Ocarina of Time – Nintendo enthüllt internes Studio hinter dem Remake
Nicht Monolith Soft: Die hauseigene EPD Group 3 übernimmt die Neuauflage. Eiji Aonuma und Hidemaro Fujibayashi ließen jüngeren Kräften freie Hand.
Wie schon des Öfteren in jüngerer Zeit hat Nintendo das Entwicklerteam für das Remake von The Legend of Zelda: Ocarina of Time lange Zeit nicht enthüllt – bis jetzt.
In einem Interview auf der offiziellen Webseite des Konzerns gaben die Verantwortlichen das Studio nun bekannt.
Die interne Abteilung Nintendo EPD Production Group No. 3 gilt als das Herzstück der Zelda-Reihe. Das Team um Eiji Aonuma schuf bahnbrechende Meilensteine wie The Wind Waker, Twilight Princess sowie Breath of the Wild und verantwortet seit Jahrzehnten Nintendos Flaggschiff-Abenteuer.
Seit der Ankündigung des Titels rätselte die Community darüber, wer die Neuinterpretation des Klassikers für Nintendo Switch 2 überhaupt stemmt. Manche tippten sogar darauf, dass Monolith Soft (Xenoblade) die Leitung übernommen haben könnte. Das stimmt nicht, denn stattdessen steckt Nintendos hauseigene Entertainment Planning & Development (EPD) Production Group No. 3 dahinter.
Verantwortlich für das Projekt ist somit das Kernteam, das in den vergangenen 30 Jahren die meisten Zelda-Titel hervorbrachte. Produzent Eiji Aonuma erklärt, dass er versucht habe, "den Entwicklern im Grunde völlig freie Hand bei allen Änderungen zu lassen, die sie für aufrichtig notwendig hielten."
"Ich wollte, dass sich das Team The Legend of Zelda: Ocarina of Time zu eigen macht und seine ganz eigenen Vorstellungen davon verwirklicht, was dieses Spiel sein sollte", betont er. "Trotzdem habe ich auf dem Weg natürlich so einige Standpauken gehalten [lacht]. Ich bin bewusst einen Schritt zurückgetreten, um zu beobachten, wie die jüngeren Teammitglieder das Spiel auf Basis ihrer eigenen Erkenntnisse und Ideen neu interpretieren."
Für Serien-Veteran Hidemaro Fujibayashi war es wichtig, bestimmte Grenzen zu setzen – also festzulegen, welche Elemente aus dem N64-Klassiker unangetastet bleiben sollten und welche Dinge Anpassungen erforderten.
"Leute wie wir, die sowohl das originale Ocarina of Time als auch die modernen 3D-Zeldas in- und auswendig kennen, haben beim Game-Design natürlich jede Menge Input beizutragen", merkt Fujibayashi an. "[lacht] Genau deshalb habe ich mich zurückgenommen und das Team eher aus einer übergeordneten Perspektive unterstützt. Ich half ihnen dabei, herauszuarbeiten, worauf sie bei der Konzeption ganz besonders achten mussten."
Trotz dieser geballten internen Erfahrung gibt Aonuma an, dass er im Hinblick auf die Fan-Reaktionen nervös ist. Wie diese ausfallen, werden wir sehen, sobald die Neuauflage am 5. November 2026 erscheint.