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Janosch ist tot – Reaktionen aus Politik und Kultur: »Ganz Panama ist traurig«
Horst Eckert mit seinen Schöpfungen (2009): »Du wirst fehlen, Janosch!«
Prominente aus Politik, Kultur und Medien zeigen sich betroffen vom Tod des Kinderbuchautors Janosch. Ohne ihn sei die Welt ein Stück ärmer, teilte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit: »Janosch war und ist für ungezählte Kinder, für ungezählte Erwachsene, die mit Kindern leben, und für alle, die nicht verlernt haben, zu staunen und sich zu wundern, ein Lebensbegleiter wie nur wenige andere Autoren und Zeichner.«
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Das Staatsoberhaupt berichtete , dass er den berühmten Klassiker »Oh, wie schön ist Panama« des Autors auch schon im Dienstgepäck dabeihatte: »Als ich zu meinem ersten offiziellen Besuch nach Panama aufbrach, durfte Janoschs Buch im Reisegepäck natürlich nicht fehlen.« Mit dem 1978 erschienenen Buch gelang Janosch der schriftstellerische Durchbruch. Es wurde mehr als eine Million Mal verkauft. »Wir alle kennen die Geschichte davon, wie sich der Bär und der Tiger aufmachten in ihr ganz eigenes, wunderschönes Panama, angeregt nur durch den Duft einer alten Bananenkiste«, erklärte Steinmeier. »Die Reise der beiden hat so viele Menschen bezaubert, dass sie durch einen wirklichen Besuch kaum zu übertreffen ist.«
Der Komiker Otto Waalkes veröffentlichte auf Instagram eine Zeichnung von einem Ottifanten und einer Tigerente, die sich küssen und schrieb dazu: »Mach's gut, Janosch...«
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Kinderbuchautorin Kirsten Boie erinnerte sich daran, wie sie ihren Kindern die Geschichte vom kleinen Bären und kleinen Tiger vorlas. »Aber eigentlich musste ich gar nicht mehr vorlesen, eigentlich konnten sie den Text längst auswendig nachsprechen. Du wirst fehlen, Janosch!«, teilte sie der Katholischen Nachrichten-Agentur mit. Horst Eckert, alias Janosch, war am Dienstag im Alter von 95 Jahren gestorben. Das bestätigte sein Verlag Beltz am Mittwoch: »Janosch ist nach einem kreativen Leben friedlich eingeschlafen«, so die Verlagspressestelle.
Zu Janoschs Werk zählen einige der bekanntesten deutschsprachigen Kinderbücher. Zudem ist er der Schöpfer der »Tigerente«. Auch Kulturstaatsminister Wolfram Weimer zeigte sich betroffen: »Mit Horst Eckert verlieren wir alle auch ein Stück Kindheitsgeschichte.«
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Die Co-Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Britta Haßelmann, kommentierte auf Instagram: »Wie oft hab ich die wunderschönen Geschichten des kleinen Tigers und des kleinen Bären, die nach Panama reisen, gelesen und vorlesen dürfen …« Ihre Parteikollegin Katrin Göring-Eckardt schrieb auf X , Janosch habe gezeigt, »dass man auch ganz anders auf die Dinge gucken kann«.