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WTF: „Nicht genehmigter Außendienst“: Mähroboter ausgebüxt, Herkunft anfangs unklar
Im niedersächsischen Landkreis Stade hat ein Mähroboter ein fremdes Grundstück gemäht, vom Besitzer zunächst keine Spur. Das Gerät kam zur Polizei.
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In Agathenburg bei Hamburg hat die Polizei Anfang der Woche eine besonders ungewöhnliche Fundsache in Gewahrsam genommen: Dort ist am Dienstag ein Rasenmähroboter ausgebüxt und einem Anwohner „zugelaufen“. Auf dessen Grundstück hat das Gerät sogar noch einen Streifen gemäht, bevor es sich festgefahren und abgeschaltet hat. Das hat die Polizeiinspektion Stade öffentlich gemacht, der Roboter der Marke Worx landete bei der Polizei Horneburg. Denn „eine Befragung in der Nachbarschaft ergab keine Hinweise auf den Eigentümer“. Mit einem Foto hat die Polizei um Hinweise auf den Eigentümer gebeten. Laut dem NDR haben sich die Besitzer inzwischen gemeldet.
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Der Roboter habe seinen Arbeitsbereich wohl eigenmächtig verlassen und sich „auf eine nicht genehmigte Außendiensttour begeben“, zitiert der NDR die Polizeidienststelle weiter. Die hatte angekündigt, das Gerät ans Fundbüro zu übergeben, sollte sich niemand melden. Das war demnach aber nicht nötig, der Mähroboter wurde später abgeholt. Unklar ist, wie weit der Roboter bis zu dem fremden Garten unterwegs war, aber die wenigen Informationen deuten darauf hin, dass es sich nicht um eine kurze Strecke gehandelt hat. Andernfalls wäre der eigentliche Eigentümer wohl schnell gefunden worden.
Bei Mährobotern war es lange nötig, den Arbeitsbereich mit einem vorab zu verlegenden Begrenzungskabel einzugrenzen, solch ein Ausflug wäre damit schwer möglich. Inzwischen verzichten aber immer mehr Hersteller auf diese Leitschnüre. Ihre Geräte orientieren sich beispielsweise per RTK-Satellitennavigation, mit Kameras, Lasersensoren und KI-basierten Automapping-Funktionen. Je nachdem, wie zuverlässig die im Zusammenspiel funktionieren, könnte dieser Generationenwechsel bei der Navigationstechnik angesichts wegfallender physischer Begrenzungen dazu führen, dass sich solche Stippvisiten wiederholen.
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