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»Narnia«-Rolle des Aslan: Niemand Besseres für Jesus Christus-Löwen als Meryl Streep, findet Liam Neeson
Gerwig zu Besetzung von Löwe Aslan: »Tiefgründig, aber nicht prätentiös«
Schauspieler Liam Neeson, 74, lieh über Jahre dem Löwen Aslan in den überaus erfolgreichen »Chroniken von Narnia«-Filmen seine Stimme. Greta Gerwig bringt im kommenden Jahr eine neue Adaption ins Kino und zu Netflix. Hier wird Meryl Streep, 77, das Jesus-Christus-ähnliche Tier sprechen.
»Das ist neu für mich«, sagte Neeson nun in einem Interview mit »ScreenRant«. Und fügte hinzu: »Meryl spielt Jesus Christus? Nun, wenn man Christus zu einer Frau macht, gibt es niemand Besseres als Meryl.«
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Aslan ist in den Büchern von C. S. Lewis für die Erschaffung des fiktionalen Narnia verantwortlich und weist Parallelen zu Jesus Christus auf.
Drehbuchautorin und Regisseurin Greta Gerwig, die zuletzt etwa mit »Barbie« phänomenale Erfolge feierte, adaptiert mit »Das Wunder von Narnia« (im Original »The Magician’s Nephew«) den sechsten Band der siebenteiligen Reihe, chronologisch innerhalb der Geschichte aber den ersten. Das Buch erschien 1955.
Wie der Branchendienst »Deadline« berichtet, habe Gerwig für die Besetzung des Aslan keine lange Liste im Kopf gehabt. »Ich wollte jemanden, der tiefgründig, aber nicht prätentiös ist, der Würde ausstrahlt, ohne dabei mürrisch und selbstherrlich zu wirken. Jemanden, der sowohl Tiefe und Pathos als auch Freude und Entzücken vermitteln kann«, sagte sie demnach gegenüber dem Magazin »Empire«.
»Ich wollte außerdem jemanden, der älter als 70 ist, damit eine Weisheit aus der Erfahrung mitschwingt, der aber auch die Fähigkeit besitzt, sich wie ein Kind neu zu wundern«, fügte Gerwig hinzu. »Und außerdem sollte es eine der größten Schauspielerinnen sein, die es je gab. Diese Liste ist nicht lang.«
Das Bekanntwerden der neuen – weiblichen! – Stimme für Aslan hatte im Netz mitunter für Aufregung gesorgt, wie die »Daily Mail« berichtet . Jesus sei männlich, Aslan sei männlich, was das Ganze solle, lautete etwa Kritik von Usern. Begriffe wie »woke« fielen, und »Blasphemie«.