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heise+ | Organisches Wachstum: Apples neues iPad mini 8 im Test
Erstmals baut Apple in das iPad mini einen OLED-Screen. Die neue Version hebt außerdem die Performance auf ein zeitgemäßes Level. Wir prüfen alle Neuerungen.
Die größte und sofort ins Auge fallende Neuerung beim iPad mini 8 ist das Display mit selbstleuchtenden Pixeln, Organic Light Emitting Diode (OLED) genannt. Sie lassen sich einzeln ansteuern und sind ausgeschaltet tiefschwarz. Das verbessert den Kontrast, reduziert die Dicke und senkt den Stromkonsum.
Sogar eine Nanotextur zur Verringerung der Lichtreflexionen wird optional angeboten, auch das gab es beim mini noch nie. Gleichzeitig ist das neue Panel größer (8,5 statt 8,3 Zoll) und heller. Apple gibt bis zu 1200 Nits (= Candela/m2) in der Spitze mit HDR und 600 Nits im Normalbetrieb an. Vorher waren es nur 500 Nits. Messen konnten wir mit SDR-Inhalten 550 Nits, mit HDR 758. Die Unterstützung von ProMotion mit 120 Hertz bleibt den Pro-iPads vorbehalten.
Trotz des größeren Displays mit mehr Pixeln ist das Gehäuse nicht nur dünner, sondern auch etwas kleiner geworden. Die Displayränder sind nun deutlich schmaler, wodurch man das Mini aus Platzmangel nicht mehr mit zwei Fingern am Rand halten kann und man es am besten in eine Hand nimmt. Das Gewicht hat Apple ebenfalls gesenkt, von 293 auf angenehme 255 Gramm. Neu ist die Wasserdichtheit nach IP67, die das mini allen anderen iPads voraus hat.
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