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MacBook Pro PROLED XDR: Der leuchtende Apfel lässt sich deaktivieren
Das neue MacBook Pro PROLED XDR (Test) führt nicht nur erstmals OLED und Touch bei einem MacBook ein, es bringt auch den leuchtenden Apfel im Deckel zurück. Wer sich daran aber stört, kann Apples illuminiertes Logo über einen Terminal-Befehl vollständig deaktivieren. Den leuchtenden Apfel steuert eine macOS-Systemkomponente.
Rund zehn Jahre nach dem Abgesang des beleuchteten Apple-Logos im Deckel des MacBook Pro hat ihn Apple jetzt mit dem neuen MacBook Pro wieder zurückgebracht. Ein neues Support-Dokument von Apple erklärt nun aber auch, wie sich die Beleuchtung dauerhaft abschalten lässt. Darin erläutert Apple auch, dass die Helligkeit des Logos über den Umgebungslichtsensor des Notebooks gesteuert wird. Außerdem leuchtet der Apfel dem Hersteller zufolge bei allen selbst oder automatisch eingestellten Bildschirmhelligkeiten dennoch weiterhin dunkler in einem dunklen Raum und heller in einem hellen Raum.
Zugriff auf das Verhalten des Apple-Logos direkt in den macOS-Einstellungen erhalten Nutzer zwar nicht, doch lässt sich der Apfel über das Terminal ausschalten. Dafür muss folgender Befehl ausgeführt und mit dem Administrator-Kennwort bestätigt werden.
Über das Terminal lässt sich das illuminierte Logo auch wieder aktivieren. Darüber hinaus ist es auch nach einer macOS-Neuinstallation stets wieder aktiviert.
Unterdessen hat der Entwickler Guilherme Rambo herausgefunden, wie das Logo technisch gesteuert wird. Anders als bei älteren MacBooks, bei denen das Logo durch die Hintergrundbeleuchtung des Displays leuchtete, wird das neue Logo laut dem Entwickler per Software geregelt. Die Helligkeit des Logos sei auch an die Displayhelligkeit gekoppelt und werde über Apples Systemkomponente „CoreBrightness“ mit 25 kHz PWM gesteuert, die sich auch in den Terminal-Befehlen wiederfindet. Zusätzlich werde jedes Gerät einzeln kalibriert. Die Gehäusefarbe fließe ebenfalls in die Abstimmung ein, damit das Logo auf den verschiedenen Farbvarianten passend wirkt.
Das leuchtende Apple-Logo erschien erstmals 1999 auf einem Apple-Notebook: dem dritten Modell des PowerBook G3, das den Codenamen „Lombard“ trug. Es war noch kein MacBook – diesen Namen führte Apple erst Jahre später ein. Das Logo wurde von der Beleuchtung des Bildschirms zum Leuchten gebracht: Wenn das Notebook geöffnet und das Display eingeschaltet war, schien dessen Licht durch den lichtdurchlässigen Apfel nach außen.
Bei den MacBooks begann der Abschied vom leuchtenden Logo 2015 mit der Vorstellung des 12-Zoll-Retina-MacBook, das stattdessen ein glänzendes, nicht beleuchtetes Metalllogo erhielt. Im Oktober 2016 folgten die damals neu vorgestellten 13- und 15-Zoll-MacBook-Pro-Modelle: Auch bei ihnen ersetzte Apple das leuchtende Logo durch ein glänzendes Apfelsymbol aus Metall – in Weiß beim silbernen und in Dunkel beim Space-Grau-Modell. Ältere MacBook Pro leuchteten weiterhin.