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Alien: Isolation 2 - Im 'ultimativen Katz-und-Maus-Spiel' müsst ihr euch nicht in Spinden verstecken
Creative Assembly verspricht eine Horror-Fortsetzung, bei der Fans der Glibber im Zungenmaul zusammenläuft
Der Nachfolger des 2014 erschienenen Horrorspiels, das sich als Ableger der Filmreihe um Ellen Ripleys Tochter Amanda drehte, spielt einige Monate nach den Ereignissen des Vorgängers. Hauptfigur scheint Blake, eine Mitarbeiterin des Konzerns Weyland-Yutani zu sein, die sich an einem neuen Schauplatz ähnlich wie Amanda auf ein Katz-und-Maus-Spiel mit einem Alien einlassen muss. Die Handlung findet diesmal nicht auf einer Raumstation, sondern auf der Oberfläche eines kolonisierten Planeten statt.
Zum Glück wird es kein Aliens: Isolation! Das hatte ich zwar nicht wirklich befürchtet, aber man weiß ja nie, auf welche Art sich eine Serie entwickelt. Und nachdem Creative Assembly für Alien: Isolation vor allem der erste Film als Vorbild diente, lag es zumindest im Bereich des Denkbaren, dass das britische Studio mit dem Nachfolger einen ähnlichen Weg einschlagen würde wie die Filmserie.
Doch solche Bedenken haben der alte und neue Creative Director Al Hope sowie Lead Game Designer James Green schon bei der ersten Vorstellung des zweiten Teils klar zerschlagen. Denn eine kurze Sequenz daraus war im Rahmen des Summer Game Fest spielbar und auch für Fragen standen die Entwickler dort zur Verfügung – einige der daraus entstandenen Berichte und Interviews habe ich aufgesaugt und war im Anschluss daran nicht nur erleichtert. Ich kann es auch kaum erwarten, diese Fortsetzung zu einem meiner absoluten Lieblingsspiele endlich selbst zu spielen!
Zwölf Jahre sind seit Teil eins schließlich schon ins Land gezogen – aber nur ein paar Monate, nachdem die Raumstation Sevastopol an dessen Ende in der Atmosphäre des Planeten verglühte, den sie umkreiste. Wobei zuvor noch etwas anderes geschah: Ein Modul mit einem Alien an Bord wurde davon abgekoppelt und vermeintlich zerstört. Nur dass es offenbar genau dieses Modul ist, das seinen Weg zu einem ganz anderen Planeten mit dem klangvollen Namen LV-921 gefunden hat...
Und leider hat es sich eine junge Frau namens Blake so sehr mit ihrem Arbeitgeber Weyland-Yutani verscherzt, dass der ihr nun die zweifelhafte Ehre zukommen lässt, dieses Modul zu untersuchen. Das ist der Einstieg in Alien: Isolation 2, den Besucher des Summer Game Fest bereits erleben konnten. Um die neue Protagonistin kennenzulernen. Um zu erfahren, dass sie sich spielerisch nicht wesentlich von ihrer Vorgängerin unterscheidet. Und um in einer ganz neuen Umgebung unterwegs zu sein.
Denn so wenig sich das Labor-Modul und das Versteckspiel mit dem dort hausenden Alien im Kern davon unterscheiden, was man aus dem Vorgänger kennt, so anders fühlt es sich wohl an, wenn man an einem relativ offenen Schauplatz ständig auf der Hut vor dem „perfekten Lebewesen“ sein muss. Immerhin ist das Modul in der Nähe einer Kurosaki genannten Station auf LV-921 gelandet, die von dunklem Wald umgeben ist. Regen und Sturm sollen in dem Außenareal dafür sorgen, dass man ständig am Grübeln ist, ob und wie einen das Alien in dem relativ freien Szenario entdecken könnte.
Einen „Krieg der Informationen“ nennt Creative Assembly diese Weiterentwicklung des von der Sevastopol bekannten Wechselspiels aus Licht und Ton, dem durch die Verzerrungen der Naturgewalten jetzt ein noch größeres Gewicht zukommt. Und apropos: Ihr müsst euch nicht länger in tausend Spinden vor dem Biest verstecken, sondern findet auch anderswo Schutz, um das Alien mit alten und neuen Gadgets abzulenken oder zu vertreiben.
Nun war das vor zwölf Jahren schon so. Ich bin fast nie in ein Schließfach hinein-, sondern lieber um Tische oder Kisten herumgekrochen, weil man den Jäger so besser im Blick behalten und flexibler auf Änderungen der Situation reagieren konnte. Das ist vielen Spielern aber offenbar entgangen, weshalb die Entwickler diesmal klarer kommunizieren wollen, welche Möglichkeiten Blake zur Verfügung stehen.
Ohnehin stehen ihr dafür natürlich nicht nur neue Werkzeuge zur Ve