// STADT-BREMERHAVEN — SALUTE
be quiet! Light Mount TKL im Test: Klein, aber fein?
von André Westphal
7. Nov. 2026 |
0
be quiet! hatte seine Light Mount TKL bereits Mitte August 2026 auf den Markt gebracht. Ich schaue mir immer gerne verschiedene Gaming-Tastaturen von Marken wie Razer, Glorious, Cherry und mehr an, sodass ich auch diesem Exemplar meine Zeit gewidmet habe. Wie der Name schon verrät, so handelt es sich hier um eine Tenkeyless-Tastatur, der also rechts das Numpad fehlt. Dafür ist der Preis rund 30 Euro niedriger als bei der Fullsize-Version.
Man liebt sie oder man hasst sie wohl: TKL-Varianten streichen den Nummernblock an der rechten Seite, um Platz für intensivere Mausbewegungen zu schaffen. Das ist für Gamer natürlich grundsätzlich fein, kann aber die Verwendung im Arbeitsalltag einschränken. Die mechanische Tastatur nutzt zudem eine dreifache Schaumstoffdämmung, Silent-Switches der 2. Generation sowie PBT-Double-Shot-Tastenkappen für ein angenehmes Tippgefühl und mehr Haltbarkeit. Dank Hot-Swap-Aufbau lassen sich die Keys unkompliziert tauschen.
Mit ihrem Preis von 139,90 Euro ordnet sich die be quiet! Light Mount TKL in der Mittelklasse für Gaming-Tastaturen ein. Auch wenn die TKL-Version günstiger ist als die Fullsize-Version, bringt sie eigene Kniffe mit. So unterstützt sie Quick Tap, eine Funktion, die das Counterstrafing in Spielen extrem vereinfachen kann. Razer z. B. vermarktet seine Variante dieses Features als Snap Tap. Obacht jedoch: In einigen Multiplayer-Titeln führt die Verwendung zu einer Sperre, da sie als Cheating gewertet werden kann.
Auch wenn die TKL-Version günstiger ist als die Fullsize-Version, bringt sie eigene Kniffe mit. So unterstützt sie Quick Tap, eine Funktion, die das Counterstrafing in Spielen extrem vereinfachen kann. Razer z. B. vermarktet seine Variante dieses Features als Snap Tap. Obacht jedoch: In einigen Multiplayer-Titeln führt die Verwendung zu einer Sperre, da sie als Cheating gewertet werden kann.
Im Lieferumfang der be quiet! Light Mount TKL ist direkt eine abnehmbare Handballenauflage enthalten – nice. Diese fühlt sich sehr angenehm und wertig an. Auch ein geflochtenes USB-Kabel liegt bei. Das benötigt ihr auch zwingend, denn es handelt sich hier um eine rein kabelgebundene Tastatur. Was die Switches betrifft, so gibt es im Übrigen zwei Varianten. Entweder ihr kauft die Gaming-Tastatur mit den Light Mount TKL Silent Linear Switches oder der Tactile-Version. Ich habe mir die erstgenannte Version im Test angeschaut.
Mein Testmuster litt im Übrigen unter einer Sticky-Spacebar. Letztere fühlte sich also ab Werk in der Auslösung wie eben „verklebt“ an. Dieses Problem solltet ihr aber bei den Serienmodellen so nicht haben bzw. wäre es ein Garantiefall. Die Abtastrate der be quiet! Light Mount TKL liegt im Übrigen bei 1.000 Hz, was für die meisten Core-Gamer absolut ausreichen dürfte. Auch eine RGB-Beleuchtung darf natürlich nicht fehlen, die sich für jede Taste separat regeln lässt.
Im direkten Vergleich mit der von Olli getesteten Fullsize-Version nutzt die neue Light Mount TKL die Silent-Schalter in der 2. Generation. Hier wurde nachgearbeitet, um die Haltbarkeit zu verlängern. Die obere Platte der Tastatur besteht aus Aluminium, die Unterseite aus Plastik.
Bei den unteren Standfüßen könnt ihr aus zwei Winkeln wählen. Die Tasten liegen „frei“, was das Eindringen von Staub und Schmutz begünstigt. Die einzelnen Keys verfügen über eine leicht angeraute Oberfläche, was mir persönlich haptisch gut gefällt. Links oben sitzt zudem ein Multimedia-Rad, das aus Metall besteht. Es erlaubt als Standard die Lautstärkeregelung, kann aber auch neu belegt werden. Ganz rechts sitzen wiederum drei dedizierte Makro-Tasten.
Erwähnenswert ist noch, dass be quiet! am oberen Rand der Light Mount TKL eine zusätzliche Lichtleiste verbaut hat. Für RGB-Fans ist das eventuell ein weiterer Bonus.