// EUROGAMER.DE — GAMING
Stellar Blade: Blood Rain: Entwickler deutet Multiplattform-Release für das Sequel an
Shift Up agiert beim Nachfolger selbst als Publisher. CEO Hyungtae Kim möchte so viele Fans wie möglich erreichen und spricht über aktuelle Hardware-Sorgen.
Eine der größten Ankündigungen auf dem Summer Game Fest 2026 war Stellar Blade: Blood Rain, der Nachfolger von Shift Ups Action-Hit Stellar Blade.
In einem spektakulären ersten Trailer wurde die neue Hauptfigur Evie vorgestellt, doch auf welchen Plattformen Blood Rain letztendlich erscheinen wird, steht noch nicht fest.
In der Video-Beschreibung des Trailers auf YouTube heißt es: "Dieser Trailer wurde komplett im Spiel auf dem PC aufgenommen. Das Material stammt aus einem Spiel, das sich derzeit in der Entwicklung befindet, und kann sich ändern."
Die Frage nach den Plattformen direkt zum Launch sorgt jedenfalls für besonderes Interesse. Shift Up hat bereits bestätigt, dass das Studio bei Blood Rain selbst als Publisher agiert. Der erste Teil wurde noch über Sony Interactive Entertainment veröffentlicht.
Damals erschien der Titel zuerst exklusiv auf der PS5, anschließend für den PC. In dieser Woche wurde eine Portierung für die Nintendo Switch 2 angekündigt, aber eine Xbox-Version gibt es bislang nicht.
Die Trennung von Sony wirft nun natürlich die Frage auf, ob das Sequel neben der obligatorischen PS5-Fassung direkt zum Launch auch für den PC und die Xbox Series X/S erscheinen könnte – und womöglich auch für die Switch 2.
In einem Interview mit IGN erklärte Hyungtae Kim – CEO von Shift Up und Director von Stellar Blade –, dass es für eine endgültige Entscheidung noch zu früh sei. Er deutete dieses Mal jedoch einen Multiplattform-Ansatz an.
"Was die Plattformen angeht, haben wir uns aktuell noch überhaupt nicht festgelegt, weshalb wir noch nicht viel verraten können", sagt Kim. "Wir wollen einfach so viele Fans wie möglich erreichen."
Dass Shift Up bei Blood Rain als Self-Publisher agiert, unterstreicht das enorme Wachstum des koreanischen Studios. Der weltweite Erfolg des ersten Stellar Blade sowie des Hits Goddess of Victory: Nikke sicherten dem Team die nötige finanzielle Freiheit für diesen Multiplattform-Schwenk.