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Dataminer entdeckt Master-Quest-Hinweise im Switch-2-Remake von Zelda: Ocarina of Time
Versteckte Code-Zeilen wecken Hoffnung auf härtere Dungeons und gespiegelte Welten: Serienproduzent Eiji Aonuma lässt die Tür für künftige Zusatzinhalte offen.
Das Remake von The Legend of Zelda: Ocarina of Time ist zwar großartig geworden, doch für alte Hasen der N64- oder 3DS-Fassung gibt es im Grunde wenig Neues zu entdecken.
Manche von euch hätten sich sicherlich einen Port der Master-Quest-Variante von Ocarina of Time gewünscht, bei der die Dungeons komplizierter gestaltet sind oder die Welt vertikal gespiegelt ist. Möglicherweise wird diese Hoffnung aber noch erfüllt.
Master Quest entstand ursprünglich unter dem Codenamen Ura Zelda für das Nintendo 64DD. Nach dessen Scheitern erschien die Version mit überarbeiteten Dungeons und höherem Schwierigkeitsgrad 2003 auf dem Nintendo GameCube und fand später auch Einzug ins 3DS-Remake.
Darauf könnte ein Fund des Dataminers MrCheeze hindeuten, der seine Entdeckung in einem Beitrag auf Bluesky geteilt hat. Demnach findet sich in etlichen Datenzeilen das Kürzel "MQ" neben der Bezeichnung "DodongoCavern". In einem Folgebeitrag schreibt MrCheeze: "Einige Strings in der exefs liefern ebenfalls Kontext (HasMQ, IsMQModeExist, NewGameMQ, ReleaseMQ)."
Das alles könnte darauf hindeuten, dass Nintendo eine Master-Quest-Fassung des Remakes plant – oder zumindest damit experimentiert hat. Die Veröffentlichung zusätzlicher Inhalte für die Neuauflage wäre jedenfalls keine große Überraschung.
Jüngst wurde Serienproduzent Eiji Aonuma in einem Interview mit IGN direkt auf IGN angesprochen. Seine Antwort fiel zugleich vage und vielsagend aus – dementiert hat er eine solche Option allerdings keineswegs.
"Ich glaube nicht, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt etwas Konkretes ankündigen würden", sagte Aonuma dazu.
Die Neuinterpretation des Klassikers ist seit dieser Woche für die Nintendo Switch 2 erhältlich.