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Gears of War: E-Day: Entwickler krempeln das aktive Nachladen um
Das Studio The Coalition verschiebt das vertraute UI-Element für den Shooter in die Bildschirmmitte und verpasst der Schrotflinte mehr taktische Tiefe.
Man merkt wirklich, dass das Studio The Coalition möchte, dass der kommende Third-Person-Shooter Gears of War: E-Day nicht nur von absoluten Gears-Hardcore-Fans gespielt wird. In der Entwickler-Direct am vergangenen Sonntag erzählte das Studio von der Entscheidung, die Entwicklung mit einer komplett leeren Festplatte zu beginnen.
Und die Ergebnisse sprechen für sich. E-Day ist ein schnelleres Spiel, das umfassende Neuerungen bei den Charakterbewegungen, der Fortbewegung in der Welt, der Deckungsdynamik und sogar der Schussmechanik bietet. Wer die Reihe auch nur ansatzweise kennt, weiß natürlich über das aktive Nachladen (Active Reload) Bescheid.
Das ist im Grunde ein Mini-QTE, das eure Reflexe jedes Mal auf die Probe stellt, wenn ihr die Nachladetaste drückt, um eine Waffe durchzuladen. Wenn ihr den perfekten Moment abpasst, winkt eine Belohnung.
Falls ihr euch bereits Gameplay-Material zu E-Day angeschaut habt, ist euch vielleicht aufgefallen, dass der Balken für das aktive Nachladen nun in der Mitte des Bildschirms platziert ist. Das UI-Element ist dadurch nicht nur größer und leichter lesbar, sondern befindet sich auch näher an der Stelle, auf die sich euer Blick ohnehin natürlich richtet.
In einer anschließenden Präsentation auf dem Summer Game Fest, bei der auch Eurogamer vor Ort war, verrieten Mitglieder des Entwicklerteams, dass die Bildschirmmitte von nun an die Standardposition des Balkens ist.
"Es fühlt sich beim Spielen und Testen einfach besser an", erklärt das Team.
"Wenn wir uns die Telemetriedaten ansehen und den Leuten beim Spielen zuschauen, stellen wir fest, dass sie diese Mechanik viel häufiger nutzen als früher, als sie noch da oben war. Man lernt es einfach viel schneller, weil man es beim Nachladen direkt vor der Nase hat."
In der Vergangenheit war die Anzeige für das aktive Nachladen immer unter dem Waffensymbol platziert. Das bedeutete, dass ihr euren Blick jedes Mal in eine Bildschirmecke richten musstet, wenn ihr ein perfektes Nachladen hinlegen wolltet. Dadurch habt ihr natürlich kurzzeitig den Fokus auf das verloren, was direkt vor euch passiert.
Gears-Veteranen kennen das Timing der verschiedenen Waffen natürlich längst auswendig und brauchen keine Anzeige. Für den Rest von uns ist diese Änderung jedoch sehr willkommen. Und ja, der Entwickler hat bestätigt, dass es eine Option geben wird, die Anzeige wieder an ihre klassische Position zu verschieben.