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Eine Sternenwiege zum Geburtstag
Dieses farbenprächtige Gebilde ist ein Geburtsort neuer Sterne. Deren intensive Strahlung hat aus dem dichten Staub faszinierende Strukturen geformt. Mit dieser Aufnahme feiert das Hubble-Weltraumteleskop seinen 36. Geburtstag – am 24. April 1990 startete das beliebte und erfolgreiche Teleskop ins All.
Das Hubble-Teleskop ist eines unserer wichtigsten „Augen im All“. Seine faszinierenden Aufnahmen haben unser Bild des Universums völlig verändert. Die Bilder des Hubble-Weltraumteleskops sind längst Teil unserer Populärkultur – sie stehen geradezu ikonisch für unsere Vorstellungen vom Weltraum. Doch auch jenseits der bunten Bilder haben die Daten des Teleskops die Astronomie entscheidend vorangebracht. Seit seinem Start vor 36 Jahren hat das Hubble-Weltraumteleskop mehr als 1,7 Millionen astronomische Beobachtungen durchgeführt, mehr als 23.000 Fachartikel wurden auf Basis seiner Daten veröffentlicht.
Zur Feier des 36. Geburtstags des Hubble-Teleskops haben die Astronomen des Space Science Institutes ein ikonisches Motiv erneut aufgenommen: den Trifidnebel M20. Schon im Jahr 1997 fotografierte das Teleskop diese rund 5.000 Lichtjahre entfernte Sternenwiege – das Bild gehört zu den bekanntesten Hubble-Aufnahmen. Jetzt, 29 Jahre später, hat das Weltraumteleskop den Trifidnebel mit seiner weit schärferen vierten Kamera erneut ins Visier genommen.
Die Aufnahme zeigt den dichten Staub der Sternenwiege, der durch die intensive Strahlung einiger außerhalb des Bildes stehender Jungsterne zerrissen und verformt wird. Sie haben den Bereich links oben in der Aufnahme freigeweht. Der Einfluss der starken UV-Strahlung zeigt sich auch an der kopfähnlichen Struktur in der Bildmitte: Die von ihm ausgehende „Strahlenkranz“ besteht aus Material, das durch die UV-Strahlung aus dem Staub gelöst wird.
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Die beiden hörnchenartigen Vorsprünge am „Kopf“ des Nebels sind durch junge Sterne entstanden. Sie erzeugen während ihres Wachstums Ausströme von Staub und Gas, die hier als „Hörner“ sichtbar sind. Ein weiterer Jungstern samt Jet ist links vom „Kopf“ des Trifidnebels als isolierte Staubschliere in dem bereits freigewehrten Teil der Sternenwiege zu erkennen.
Quelle: NASA
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