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Montag: Intel vor erneuter CPU-Neuauflage, Firefox mit unbegrenztem Browser-VPN
„Raptor Lake Next“ wegen DDR4 + Firefox-VPN temporär ohne Datenlimit + USA gegen Anthropics KI-Modelle + Amazon als KI-Petze + Schweizer Palantir-Niederlage
Im Januar nächsten Jahres könnte ein alter Bekannter wiederauferstehen: Dann sollen neue PC-Prozessoren mit Raptor-Lake-Architektur kommen. Das dürfte in den explodierten Preise für DDR5-Speicher begründet sein, sodass Intel mit „Raptor Lake Next“ weiter DDR4-Plattformen anbieten kann. Die Namensgebung dürfte aber verwirren. Derweil hat Mozilla für eine begrenzte Zeit das im Firefox-Browser integrierte VPN für mehr Länder und ohne Datenlimit geöffnet. Üblicherweise besitzt dieses Browser-VPN ein Datenvolumen von 50 GByte monatlich. Doch bis Ende August wurde das Limit aufgehoben und die Zahl unterstützter Länder von 4 auf 26 erweitert. In den USA hat die Trump-Regierung Anthropic per Exportdirektive gezwungen, die neuen KI-Modelle Fable 5 und Mythos 5 abzuschalten. Die eingebauten Schutzmechanismen könnten ausgehebelt werden, doch davor sind auch andere KI-Modelle nicht gefeit. Das Unternehmen spricht von einem Missverständnis – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.
Intel arbeitet übereinstimmenden Berichten zufolge an einer Neuauflage der CPU-Architektur „Raptor Lake“. Diese war zuerst als 13. Core-Generation Ende 2022 für PCs und Notebooks erschienen. Der Speichercontroller des angeblich „Raptor Lake Next“ genannten Designs soll wie damals dann Anfang 2027 auch DDR4-Speicher unterstützen. Auf der taiwanischen Tech-Messe Computex befragte Mainboard-Hersteller wollten das zwar nicht bestätigen. Sie gaben aber an, die Produktion von DDR4-Mainboards sowohl für den Sockel AM4 von AMD wie auch den Sockel 1700 von Intel erhöhen zu wollen. Denn von der anhaltenden Speicherkrise ist DDR4 deutlich weniger betroffen als DDR5, dessen Preise sich in weniger als einem Jahr in etwa vervierfacht haben: Intels „Raptor Lake Next“ – DDR4 und angeblich Anfang 2027 fertig.
Kostenfrei ist hingegen das im Firefox-Browser integrierte VPN, was bislang aber auf vier Länder und ein Datenvolumen von 50 GByte beschränkt ist. Für diesen Sommer hat Mozilla diese Firefox-Funktion aber auf insgesamt 26 Länder erweitert und das bisherige Datenlimit komplett aufgehoben. Damit sollen Urlauber auch von unterwegs ihre IP-Adresse und ihren Standort verbergen und wie von Zuhause surfen können. Dazu passt auch die Auswahl der nutzbaren Länder, die nun typische Reiseländer wie Spanien, Italien, Portugal, die Niederlande und Österreich sowie Skandinavien umfasst. Dies ist allerdings eine bis zum 31. August befristete Aktion. Ab 1. September gilt wieder das Datenlimit und die Beschränkung auf die bisherigen vier Länder: Firefox bietet im Sommer kostenloses VPN im Browser ohne Datenlimit.
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Anthropic muss seine KI-Modelle Fable 5 und Mythos 5 für alle Kunden weltweit abschalten. Auslöser ist nach Darstellung des Unternehmens eine Exportkontrolldirektive der US-Regierung, die ausländischen Staatsangehörigen den Zugriff auf beide Modelle untersagt – auch ausländischen Anthropic-Mitarbeitern innerhalb der USA. Alle übrigen Claude-Modelle seien von der Anordnung nicht betroffen. Die Maßnahme reiht sich in eine bereits zuvor eskalierte Auseinandersetzung zwischen Anthropic und Teilen der US-Sicherheitsbürokratie ein. Laut Anthropic geht die Regierung davon aus, dass eine Methode existiere, um Fable 5 zu „jailbreaken“, also dessen Schutzmechanismen zu umgehen. Das dürfte aber auch für fast alle KI-Modelle gelten: US-Regierung erzwingt Abschaltung von Anthropics KI Fable 5 und Mythos 5.
Hinter dieser Sperre von Anthropics neuem KI-Modell Fable steckt offenbar ein anderer großer Tech-Player. Lau