// GAMESTAR — GAMING
The Boys - Mit Marvel wurde so radikal abgerechnet, dass selbst Hardcore-Fans lachten [Best of GameStar]
Nicht nur Homelander hat gut lachen. Bild: Amazon
In der fünften Episode der vierten Staffel von The Boys nahm die Serie zum wiederholten Male Superheldenfilme aufs Korn und richtete ihr Visier dabei direkt auf das Marvel Cinematic Universe (MCU).
In Die Gefahren des Landlebens präsentiert The Boys das Vought Cinematic Universe (VCU), eine überspitzte Version des MCU, die ganze 19 Phasen mit jeweils sieben bis zehn Filmen umfasst.
Die Darstellung des VCU ist voll von Anspielungen auf reale Marvel-Filme und -Serien: So ist Tek Knight eine offensichtliche Batman-Parodie, während The Deep: Gods & Dolphins ein klarer Seitenhieb auf Thor: Love and Thunder ist.
Die G-Men, eine Anspielung auf die X-Men, haben eine eigene Filmreihe mit Titeln wie G-Men: Days Past from the Future, was natürlich auf X-Men: Days of Future Past anspielt. Außerdem führt Firecracker das Vought Faith Studio an, das stark religiös geprägte Filme produziert.
In der neuen Folge gibt's haufenweise Anspielungen auf das MCU. Bild: Amazon
Das satirische Highlight der Episode zeigt eine fiktive Vought-Veranstaltung, die V52, welche die reale D23 Expo von Disney parodiert. Hier werden kommende VCU-Projekte mit ebenso viel Pomp und PR vorgestellt wie bei Disney, aber mit dem für The Boys typischen satirischen Unterton.
The Boys nutzt die Gunst der Stunde, um das MCU für seine teuren Produktionen und ständigen Nachdrehs zu kritisieren. Besonders auffällig ist der Vergleich mit der Praxis von Marvel, Projekte häufig umzustrukturieren und neu zu drehen, was nicht selten zu massiven Verzögerungen führt.
1:26
»Hier ist das Budget von Staffel 5 hingeflossen« - Der erste Teaser zu Vought Rising ist da! Doch der Schmerz über das enttäuschende The-Boys-Finale sitzt bei Fans noch tief
Die Reaktionen in den sozialen Medien ließen nicht lange auf sich warten. Auch Marvel-Fans konnten sich über die treffende Satire von The Boys kaputtlachen: