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Game of Thrones - In der neusten Folge House of the Dragon tritt ein ungeliebter Charakter ab - trotzdem sind die Fans mit dem Serien-Schicksal unzufrieden
Ser Criston Cole (Fabien Frankel) und Gwayne Hightower (Freddie Fox) reiten in Staffel 2 gemeinsam in den Krieg. Bild: HBO.
Achtung, Spoiler: Der nachfolgende Artikel behandelt wesentliche Handlungselemente aus House of the Dragon, Staffel 3, Folge 6. Wenn ihr die neueste Episode noch nicht gesehen habt, lest ihr ab hier auf eigene Gefahr!
In Westeros treiben so einige ungeliebte Charaktere ihr Unwesen. Wirklich verwunderlich ist das nicht; schließlich geht es vielen Lords und Ladys in George R.R. Martins Fantasywelt einzig um den Machterhalt oder eigene Vorteile. Andere haben schlichtweg einen miesen Charakter, sind deshalb aber nicht weniger bei Fans verhasst.
Eine dieser letzteren Figuren in House of the Dragon ist Ser Criston Cole (Fabien Frankel). Nachdem er in der ersten Staffel der Serie von einer jungen, ihm aber ständisch deutlich überlegenen Rhaenyra (Milly Alcock) - immerhin die Thronerbin der Sieben Königslande - zurückgewiesen wurde, hegt Cole einen jahrelangen, kleinlichen Groll gegen die rechtmäßige Königin und ihren Onkel Daemon.
Unter anderem deshalb schließt er sich im Tanz der Drachen der Grünen Fraktion rund um Alicent Hightower (Olivia Cooke) an, mit der er sein Gelübde zur Enthaltsamkeit dann gleich noch einmal bricht. An andere stellt er allerdings unentwegt hohe moralische Ansprüche.
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House of the Dragon: Im neuen Trailer zu Staffel 3 wird das ganze brutale Ausmaß des Targaryen-Bürgerkriegs deutlich
Unter Fans gilt Cole deshalb als verbitterter Heuchler und nerviger Ex-Freund, der es trotzdem irgendwie geschafft hat, zweieinhalb Staffeln lang zu überleben - obwohl er im Targaryen-Bürgerkrieg an vorderster Front kämpft. Das hat jetzt allerdings ein Ende.
Denn in der neuen, sechsten Folge von House of the Dragon findet Criston Cole auf dem Schlachtfeld den Tod - allerdings deutlich unehrenhafter und unspektakulärer, als er es gewollt hätte. Fans sind darüber zum einen hocherfreut, zum anderen aber auch wegen der Auslassung eines bestimmten Zitats von George Martin enttäuscht. Wir erklären, was vorgefallen ist.
In Staffel 3 von House of the Dragon sind Ser Criston Cole und Gwayne Hightower (Freddie Fox) gemeinsam auf dem Weg, um die Armee der Häuser Stark und Tully abzufangen, die durch die Flusslande eilen, um Rhaenyra Targaryen in der Hauptstadt zu unterstützen. Nach dem Verschwinden von Prinz Aemond Targaryen (Ewan Mitchell) und seinem Drachen Vhagar sehen sich die beiden jedoch gezwungen, zu einem schmutzigen Guerilla-Krieg gegen die überlegene feindliche Armee überzugehen.
Sie lauern ihren Feinden im Wald auf und überfallen nachts deren Lager, doch in Episode 6 schaffen es die Starks und Tullys, Cole und seine Bande zu überholen und in einen tödlichen Hinterhalt zu locken.