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Digital Detox - Weniger ist mehr: Forscher zeigen mit neuer Studie, wie schon kleine Veränderungen das Leben spürbar positiv beeinflussen
Eine Reduzierung der Social-Media-Aktivität kann einen positiven Effekt auf die Gesundheit haben. (Bildquelle: Berke Citak / Unsplash)
Das Smartphone als ständiger Begleiter, der Feed als Endlosschleife – doch was passiert, wenn genau hier die Aktivität eingeschränkt wird? Eine aktuelle Studie der Uniklinik Ulm liefert darauf nun eine ermutigende Antwort.
Die Forscher haben darin untersucht, wie sich eine bewusste Einschränkung des Social-Media-Konsums auf den Körper und die Psyche von jungen Menschen im Alter zwischen 16 und 29 Jahren auswirkt.
Die Ergebnisse zeigen: Wer die tägliche Bildschirmzeit deutlich reduziert, beispielsweise von vier Stunden auf nur noch eine, profitiert schnell von positiven Effekten auf das eigene Stresslevel, die Schlafqualität und die allgemeine psychische Gesundheit.
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Die Forscher der Uniklinik Ulm teilten die Teilnehmer der Studie in drei Gruppen auf, um mögliche Veränderungen wissenschaftlich messbar zu machen.
Während eine Versuchsgruppe gebeten wurde, die tägliche Nutzung von TikTok, Instagram und Co. von durchschnittlich vier Stunden auf eine zu reduzieren, durfte eine andere die Nutzung auf freiwilliger Basis verringern. Die dritte Gruppe diente als Kontrollgruppe und sollte keine Veränderungen vornehmen.
Das veröffentlichte Zwischenergebnis der Ulmer Studie zeigt bei beiden Gruppen, die ihre Social-Media-Aktivitäten reduziert haben, große Verbesserungen der mentalen Gesundheit.
Bei beiden Gruppen verbesserte sich »das subjektive Wohlbefinden und die wahrgenommene Stressbelastung« in vier Wochen deutlich.
Bei der Gruppe, die die Nutzung auf eine Stunde pro Tag verringert hat, zeigten sich laut den Forschern zudem weitere Effekte. Hier konnten die Forscher eine Verringerung von Schlafproblemen sowie von Angst- und depressiven Symptomen feststellen.