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»Würdet ihr das spielen?« - Nach 3D-Remake von Diablo 2 zeigt Entwickler ein neues Mittelalter-Rollenspiel
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Als Kreuzritter gegen Dämonen: Neues vielversprechendes Schwertkampfspiel existiert aktuell nur als Design-Studie
Der YouTuber I Make Games hat sich in der Gaming-Gemeinschaft bereits einen Namen gemacht. Sein inoffizielles Projekt Diablo 2 Reimagined transportiert den Klassiker mithilfe der Unreal Engine 5 in die Ego- und Third-Person-Ansicht.
Nun nutzt der Entwickler seine gesammelte Erfahrung für ein völlig neues, eigenes Konzept. Mit einem ersten Trailer (siehe oben) stellt er ein düsteres Rollenspiel vor und will von der Community wissen, ob er damit einen Nerv getroffen hat.
Das neue Projekt entspricht einer persönlichen Wunschvorstellung des Entwicklers. Als Kulisse dient eine Spielwelt, die vom mittelalterlichen England inspiriert ist. Ihr schlüpft in die Rolle eines Klerikers beziehungsweise Exorzisten, der sich gegen eine gewaltige dämonische Invasion stemmen muss.
Der erste spielbare Prototyp entstand innerhalb von wenigen Wochen und bündelt laut I Make Games das Wissen aus fünf Jahren Arbeit mit der Grafiktechnologie von Epic Games, die immer wieder für Diskussionen sorgt:
Der Trailer gewährt bereits Einblicke in das Kampfsystem. Zu sehen ist ein klassischer Ritter, der sich mit Schwert, Schild und einer Armbrust gegen finstere Kreaturen erwehrt. Die Kämpfe wirken organisch animiert und erinnern an ältere Titel wie Knights of the Temple oder Severance: Blade of Darkness.
Zudem greift der Protagonist auf heilige Magie zurück, um die Ausgeburten der Hölle zu bannen. Inhaltlich soll sich die Geschichte um menschliche Abgründe wie Trauma, Verrat und Sünde drehen. Geplant sind sieben Fürsten der Sünde, die jeweils ein eigenes Reich beherrschen.
Sollte das Projekt jemals vollständig realisiert werden, sieht die Wunschliste des Entwicklers unter anderem einen Koop-Modus für ein bis vier Spieler vor. Das Fortschrittssystem soll stark auf das Sammeln von Beute ausgelegt sein, kombiniert mit einer tiefgehenden Anpassung von Zaubersprüchen und Fertigkeiten.
Der Prototyp von I Make Games setzt auf eine düstere Atmosphäre.
Für die Spielwelt ist eine Mischung aus handgemachten Abschnitten und zufällig generierten Orten angedacht. Die Erzählung soll durch Zwischensequenzen vorangetrieben werden. Für die Erstellung des Prototyps nutzte der Entwickler fertige Bausteine sowie künstliche Intelligenz für 3D-Modelle, während die Musik komplett selbst komponiert wurde.