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Russland greift Kiew mit Raketen an
Russland hat die ukrainische Hauptstadt Kiew mit Raketen angegriffen. Menschen wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. Präsident Selenskyj hatte zuvor vor einem "massiven" russischen Angriff gewarnt.
Nur wenige Stunden nach der Warnung von Präsident Wolodymyr Selenskyj vor einem drohenden "massiven" russischen Angriff auf die Ukraine sind in der Hauptstadt Kiew Raketen eingeschlagen. Die Nachrichtenagenturen Reuters und AFP berichteten von Explosionen. Die Militärverwaltung appellierte demnach an die Bewohner, Schutzräume aufzusuchen. Reuters berichtete zudem von mindestens einem Todesopfer in der Hauptstadt.
Zudem meldete die Nachrichtenagentur unter Berufung auf den Bürgermeister von Lwiw, dass auch in der westukrainischen Stadt Wohngebäude bei russischen Luftangriffen beschädigt wurden. Auch in Lwiw seien die Menschen aufgefordert worden, Schutz zu suchen. Nach Reuters-Angaben wurden zudem bei Angriffen in der südukrainischen Stadt Krywyj Rih sechs Menschen getötet und acht verletzt - eine offizielle Bestätigung dafür gibt es bislang nicht.
Kiew meldet zudem erneut Angriffe auf Ölanlagen, die teilweise tief im russischen Hinterland liegen.
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Selenskyj hatte am Mittwoch vor einem drohenden "massiven" russischen Luftangriff gewarnt. "Die Russen haben vor einigen Tagen einen massiven Angriff vorbereitet, und es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass der Angriff heute Nacht ausgeführt wird", schrieb er bei X. Dabei bat Selenskyj die USA und weitere westliche Verbündete, der Ukraine "Patriot"-Raketen zur Abwehr von russischen Angriffen mit ballistischen Raketen zu liefern. Am Dienstag hatte Selenskyj in Washington mit US-Präsident Donald Trump über das "Patriot"-Abwehrsystem gesprochen.
Dieses Thema im Programm: Das Erste | tagesschau | 30.07.2026 | 04:58 Uhr