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Smartphones - Handys werden ziemlich sicher noch teurer: Qualcomm erhöht die Preise für Handychips ab dem 1. September
Auch die Snapdragon 8 Elite-Chips werden im Preis steigen. (Bildquelle: Qualcomm)
Wer in nächster Zeit mit dem Kauf eines neuen Android-Smartphones liebäugelt, muss sich auf den nächsten Kostenschock einstellen. Der US-Chiphersteller Qualcomm wird die Preise all seiner Mobilprozessoren ab dem 1. September 2026 laut eines Berichts des Nachrichtensenders CNBC anheben.
Nach dem extremen Anstieg der Arbeitsspeicher-Preise trifft die angekündigte Anhebung der Chip-Preise im zweistelligen Prozentbereich die Smartphone-Branche und damit aller Wahrscheinlichkeit auch Verbraucher erneut.
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Hauptursache für die Anhebung der Preise sei eine Kombination aus sinkenden Einnahmen und stark steigenden Kosten in der Lieferkette. Qualcomm verzeichnete im abgelaufenen Quartal einen Umsatzrückgang von 20 Prozent im Smartphone-Segment, das schlechteste Ergebnis seit dem Jahr 2021.
In der Präsentation zu den Quartalszahlen machte das Unternehmen Preissteigerungen bei Speicherchips und Lieferengpässen für die Entwicklung verantwortlich.
Angesichts von sinkenden Einnahmen im Smartphone-Geschäft plant Qualcomm, die strategischen Ausrichtung anzupassen. Der Konzern möchte sich zukünftig auf drei Säulen stützen: Smartphones, Rechenzentren und den Automobilsektor.
Aktuell machen Handys noch etwa die Hälfte des Umsatzes aus. Dieser Anteil soll jedoch bis zum Jahr 2029 auf etwa ein Drittel schrumpfen, auch weil Apple als Großkunde weniger Chips bei Qualcomm kaufen würde.
Bereits am Mittwoch verkündeten Qualcomm und BMW einen Zehnjahresvertrag zur Lieferung von Chips.
Für die Hersteller von Smartphones bedeutet die angekündigte Preiserhöhung einen großen finanziellen Druck, der unweigerlich auch beim Verbraucher ankommen wird. Wer sich ab dem Herbst ein neues Gerät zulegen möchte, wird die Auswirkungen ab Herbst wahrscheinlich zu spüren bekommen.