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Zoox darf in den USA Robotaxis kommerziell betreiben
Zoox darf als dritter Anbieter in den USA kommerziell autonome Taxis betreiben. Es ist der erste Anbieter mit echten Robotaxis.
Ein Robotaxi von Zoox in Las Vegas. Je 2500 neue Fahrzeuge in den kommenden zwei Jahren sind erlaubt.
Die Amazon-Tochter Zoox darf in den USA für Fahrten in seinen fahrerlosen Taxis künftig Geld von den Passagieren verlangen. Bisher waren die Fahrten kostenlos. Zoox ist das erste Robotaxi-Unternehmen, das rein für diesen Zweck entwickelte Fahrzeuge betreibt.
Die US-Verkehrssicherheitsbehörde National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) hat Zoox eine Ausnahmegenehmigung (PDF) erteilt, damit das Unternehmen ein Fahrzeug herstellen und kommerziell betreiben darf, das mit einem automatisierten Fahrsystem (ADS) ausgestattet ist, welches „bestimmte Anforderungen der Federal Motor Vehicle Safety Standards (FMVSS) nicht erfüllt“. 2.500 Fahrzeuge pro Jahr darf Zoox demnach in den kommenden zwei Jahren in Dienst stellen.
Die Robotaxis von Zoox sind seit Ende vergangenen Jahres in Las Vegas und San Francisco im Einsatz. Bisher müssen die Passagiere für die Fahrten aber nicht bezahlen, eben weil Zoox keine Erlaubnis für kommerziellen Betrieb hatte. Zoox wurde 2014 gegründet und gehört seit 2020 Amazon.com.
Anders als die Fahrzeuge der Konkurrenten Waymo und Tesla sind es echte fahrerlose Fahrzeuge: Sie verfügen über keine Pedale und kein Lenkrad, und sie sind bidirektional, können also vorwärts wie rückwärts fahren. Waymos autonome Taxis sind umgebaute Jaguars, Tesla setzt das Model Y ein.
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